2025 Seychellen

Morne Seychelles Nationalpark

Heute haben wir die Westseite der Insel erkundet.  Je mehr wir in den Norden gekommen sind,  umso ruhiger wurde es. Aber die Landschaft wurde immer spektakulärer, da im Hintergrund die Berge des Morne Seychelles Nationalpark aufgetaucht sind.  Unterwegs haben wir wieder unglaublich tolle Fotomotive gefunden.

Ziemlich weit im Norden sind wir dann der Straße in die Berge gefolgt und naturgemäß ging es ordentlich bergauf. Hier im Park gibt es verschiedene Wanderwege. Gemeinsam haben sie fast alle, dass sie recht steil sind. Andi hatte den Morne Blanc Trail ausgewählt. 

Wir haben am Straßenrand geparkt, die Wanderschuhe angezogen und los ging es.

Der Weg ist eigentlich nur 800 m lang, überwindet dabei aber 315 Höhenmeter. Und das bei 30 Grad und heftiger Luftfeuchtigkeit.

Nach ca 200 m waren unsere Klamotten komplett nass, uns ist die Brühe überall gelaufen.  Nach 350 m hat sich mein Kreislauf angefangen zu verabschieden und ich bin nach einer Pause umgekehrt. Das Klima macht mir allgemein schon zu schaffen,  aber das war zu viel.

Andi ist weiter gegangen und wurde mit einer tollen Aussicht vom 675 m hohen Morne Blanc belohnt. 

Er kam völlig verschwitzt und fertig zurück zum Anfang des Weges, wo ich gewartet habe.

Ich habe in der Zeit die Geräusche des Waldes unglaublich erlebt.  Das Rauschen der Blätter,  das Summen der Insekten, das Geschimpfe und Getrillere mancher Vögel,  die kleinen Geckos, die durchs Unterholz streifen.

Für uns ging es zurück zur Unterkunft,  denn die Dusche hat sowas von dringend gerufen.  Gleich danach sind wir an die Baie Lazare gefahren,  um etwas zu essen und den Sonnenuntergangzu erleben.  Man kann ihn hier echt jeden Tag an einem anderen Strand mit anderem Panorama genießen.