2025 Seychellen

Port Launay

Als wir heute früh wach geworden sind,  waren unsere kompletten riesigen Scheiben total angelaufen.  Draußen kam ein Schauer runter und man konnte sich vorstellen,  was für eine Luftfeuchtigkeit draußen sein muss.  Leider hatten wir kein Brot mehr,  so dass einer in den sauren Apfel beißen musste und in die Schwüle raus musste.  Bei dem kleinen Supermarkt um die Ecke gibt es Gott sei Dank Brot.  Der Markt wird – wie viele andere Märkte hier auch – von einem Inder geführt.  Unsere Managerin hier hat die Theorie,  dass kein Einheimischer Bock auf diese langen Arbeitszeiten hat und deshalb die Inder diese betreiben.  Sie sind lange heftige Arbeitszeiten gewöhnt.  Der Laden hier öffnet offiziell um 8.30 Uhr und schließt wieder um 17 Uhr.  Tatsächlich waren wir gestern aber um 18.30 Uhr noch in dem Laden…

Auf den Inseln spielt zwar Tourismus eine große Rolle, aber es ist schön zu sehen,  dass dabei die Ursprünglichkeit bisher erhalten bleibt.  Einen Aussichtspunkt muss man sich erwandern und er liegt nicht gut ausgebaut am Straßenrand.  Außer am Flughafen haben wir noch keine Burger- oder Kaffeekette  gesehen. An den Stränden kann man sich auf sein Handtuch legen,  niemand stellt Liegen hin und kassiert dafür ab. 

Wir haben uns spontan gegen Brot und für ein Café um die Ecke entschieden,  in dem es Pancakes gibt.  Da wollten wir eigentlich an meinem Geburtstag hin,  da hatte es aber zu. Und so gab es für jeden eine Portion,  die wir beide nicht geschafft haben.  

Am Nachmittag sind wir dann nochmal in den Norden aufgebrochen.  Dort soll am Port Launay Beach ein Korallenriff sein,  wo man gut schnorcheln kann. 

Heute ist Samstag und unterwegs haben wir an den Stränden viele Familien und Einheimische gesehen,  die ihr Lager am Strand aufgebaut haben.  Es wurde gegrillt,  die Musik lief und die Kids haben im Wasser gespielt.  Es schien auch irgendein Lauf zu sein,  denn uns sind immer mal wieder Leute mit Startnummern und hoch roten Köpfen entgegen gekommen.  Wahnsinn bei der Hitze…

Am Strand angekommen,  haben wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht und Andi ist schnorcheln gegangen. 

Er hat auch einiges gesehen,  allerdings war unter Wasser durch den aufgewühlten Sand schlechte Sicht. 

Für uns ging es zurück, aber nicht,  ohne noch ein paarmal zu halten.  In einem Ort haben die  Leute aufgeregt ein Spiel gespielt,  das wir nicht kannten. 

Durch die Ebbe konnte man weit in die Bucht laufen.

Wir hatten die Hoffnung,  den Sonnenuntergang von einer der Bergstraßen zu sehen,  mussten aber erfahren,  dass es echt gar keine Haltebuchten für so etwas gibt.

An einem Takeaway haben wir uns noch Abendessen mitgenommen und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. 

Morgen Abend geht es nach Hause…