2025 Seychellen

Victoria und Eden Island

Die Zeit bis zum Auschecken haben wir heute komplett ausgereizt. Es hat leicht genieselt und unser Flieger geht erst heute Abend gegen 20 Uhr.  Als wir dann losgefahren sind,  hat es richtig angefangen zu regnen und uns ist bewusst geworden,  was für ein Glück wir mit dem Wetter während unseres Aufenthaltes hatten.  Von einem der wenigen Aussichtspunkte, die an der Straße liegen,  konnten wir Eden Island erkennen, allerdings heute nicht mit türkisblauem Wasser.

Wir haben auf der künstlichen Insel Eden Island ein Einkaufszentrum angesteuert. Die Insel wurde Anfang der 2000er neu aufgebaut nach Vorbild der künstlichen Inseln in Dubai.  Ein großer Yachthafen, viele Wohnungen und Restaurants und Geschäfte bilden hier eine eigene Ortschaft. Die Geschäfte hatten heute am Sonntag allerdings alle außer dem Sparmarkt zu.  Dieser ist der größte Supermarkt der Seychellen und trotzdem recht übersichtlich.  Außerdem ist er recht teuer.  Viele Einheimische kaufen hier bestimmt nicht ein… In der letzten Unterkunft waren einige Teile von Ikea und wir haben uns gewundert,  wie die auf die Insel kommen. Im Sparmarkt hat Ikea tatsächlich einige Regale angemietet und verkauft hauptsächlich Geschirr und Küchenzubehör. Aber auch das Billy-Regal hat es hierher geschafft. 

Das Einkaufszentrum hat nicht so viel hergegeben und so haben wir uns an der Marina auf eine Bank gesetzt und dem regnerischen Treiben zugeschaut. Dabei sind die ersten Maschinen von Air Seychelles an uns vorbei geflogen. 

Der Hunger hat sich gemeldet,  Andi hat zum 7.  und letzten Mal im Urlaub Fish&Chips gegessen und wir sind nochmal nach Victoria,  der Hauptstadt aufgebrochen.  Auch dem Sonntag geschuldet hatte hier viel geschlossen. Einen kleinen Halt war uns aber der Arul Mihu Navashakti Vinayakar Tempel, der einzige Hindutempel auf den sonst sehr christlichen Inseln,  wert.  Auch er war geschlossen und nicht sehr groß,  so dass wir schnell fertig waren. 

Leider hat das Wetter so gar nicht zum Strandbesuch eingeladen. Trotzdem sind wir zum berühmten Anse Beau Vallon gefahren,  der ganz im Norden liegt.  Normalerweise ist das Wasser wie überall türkisblau, heute leider nicht.  Wir haben direkt am Strand geparkt und einfach aufs Meer geschaut. Am Meer entlang führt hier eine Promenade,  was wir sonst noch nirgends hier gesehen haben.  Die Leute aus den Hotels liegen auf ihren Liegen,  die Einheimischen sitzen mit ihren Kühltaschen und Töpfen voller Essen dazwischen. 

Entlang der Nordspitze ging es zurück nach Victoria und wir waren froh,  dass unsere Unterkunft im Südwesten war und nicht hier oben.  Die Küste war ziemlich zugebaut und man hat kaum das Meer gesehen.  Das Wetter hatte etwas aufgeklart und daher sind wir nochmal auf den Aussichtspunkt gefahren.  

Von hieraus ging es zur Tankstelle und dann zum Flughafen,  wo wir unseren Mietwagen abgegeben und uns unsere Deutschland Klamotten angezogen haben.

Das Einchecken hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert.  Da der Flieger aber eh Verspätung hatte,  war es egal,  wie wir die Zeit verbummeln.  Hoffentlich schaffen wir es heute Nacht in Abu Dhabi,  den Anschlussflug zu kriegen…