2026 Norwegen

Über den Nordland Nationalpark und Polarkreis

Heute sind wir auf der E6 weiter gen Süden gefahren.  Wobei wir nicht wirklich voran gekommen sind. 

Die Gegend wäre auch mal wieder als Panoramastraße durchgegangen.  Wir haben ständig gestoppt und Andi ist mehrfach Drohne geflogen. 

Die Berge haben alle geglänzt, da die Sonne den Schnee geschmolzen hat und dieser über die Felsen gelaufen ist und in der Sonne geschimmert hat. Überall waren kleine Seen mit Sandstränden.

Dieses Land ist einfach so wunderschön.  Es gab noch nicht eine Strecke,  wo wir dachten,  dass es langweilig ist.  Allerdings ist man hier auch echt lange unterwegs.  Wenn man immer 80 kmh fahren könnte,  wäre es toll. 

Es gibt einige Baustellen,  an denen man immer mal schnell 10-15 Minuten warten muss. An einer Stelle sind vom Berg Felsen auf die Fahrbahn  gefallen,  so dass die Straße immer mal für ne halbe Stunde gesperrt war.  Auch die Fähren sind toll,  kosten aber Zeit.  Wer hier schnell voran kommen will,  ist fehl am Platz. Es bringt einem aber auch bei,  dass nicht immer alles so geht wie man das selber will. 

Am Parkzentrum vom Nordland Nationalpark haben wir eine Mittagspause gemacht,  bevor es auf die Strecke ging,  die wir letzte Woche so schnell durchfahren haben,  da wir zur Fähre auf die Lofoten wollten. 

Über viele Kilometer steigt die Straße in Richtung Polarkreis an. Wo vor 10 Tagen noch alles voller Schnee war,  war jetzt fast gar nichts mehr.  Dafür war der Fluss,  der parallel zur Straße verläuft,  sehr gut gefüllt.  An ein paar Stellen konnte man halten und an den Fluss laufen. 

Auch ein paar Hängebrücken haben über das Wasser geführt.

Normalerweise macht mir so etwas gar nichts aus,  aber die waren schon krass.  

Man durfte nicht nach unten schauen,  da wirklich das reißende Wasser unter einem durch gerauscht ist. Ich habe erstmal alle Taschen zugemacht,  da ich schon den Autoschlüssel im Wasser gesehen habe. 

Da hier der Schnee ganz frisch weg war,  waren die Bäume alle noch kahl. Der Boden war total nass und morastig.

Weiter ging es wieder am Polarkreis vorbei und dann Kilometerlang bergab.

Die schneebedeckten Berge haben uns begleitet,  bis wir den Ort Mo I Rana erreicht haben. 

Ein paar Kilometer weiter sind wir dann auf einen kleinen Campingplatz,  der direkt am Fjord liegt. Es waren unglaubliche 20 Grad,  so warm wie im gesamten Urlaub noch nicht. 

Wir haben es uns gemütlich gemacht und die Sonne genossen.