2026 Norwegen

An den Formofossen vorbei nach Levanger

Leider war der blaue Himmel heute früh verschwunden. Letzte Nacht sah es noch traumhaft aus. 

Wir sind zurück auf die E6 und gen Süden gefahren.  Gestern Abend haben wir lange überlegt,  ob unser nächstes Ziel Trondheim heißt.  Allerdings gibt es in der Stadt kaum Parkplätze.  Es gibt zwei Stellplätze, die allerdings direkt an den Bahngleisen liegen und an sich schon sehr laut sind.  Seit einigen Tagen liest man zudem noch,  dass abends ab 22.00 Uhr Gleisbauarbeiten statt finden und an Schlaf nicht zu denken ist.  Daher haben wir beschlossen,  dass wir keine Stadt besuchen wollen,  die es ihren Besuchern so schwer macht…

Wir mussten durch einen 9 km langen Tunnel,  in dem Arbeiten an der Belüftung stattgefunden haben.  Nach einer Wartezeit von 15 Minuten hat uns ein Leitfahrzeug mit 20 kmh durch den Tunnel geführt.  Was ein Job,  den ganzen Tag in der Geschwindigkeit Autokolonnen durch nen Tunnel zu geleiten…. Kurz danach war die Straße wieder gesperrt und alle Fahrzeuge aus beiden Richtungen mussten sich durch diese Unterführung quetschen.  Für die dicken LKWs echt eine Herausforderung.

Eine braune Ausschilderung auf Sehenswürdigkeiten hat auf die Formofossen hingewiesen und da unser norwegisch gerade so weit reicht,  dass das Wasserfall heißt,  sind wir abgebogen. Und wir wurden nicht enttäuscht.  Tosende Wassermassen sind ins Tal gerauscht. 

Ein kleiner Pfad hat ans Ufer und eine Treppe sogar noch auf Felsen geführt,  so dass man es noch besser erkennen konnte. 

Und das schöne: keine Touristenmassen. Ein anderes Pärchen hat noch gepicknickt und das wars. 

Die Route hat an einen See geführt,  an dem wir vor einigen Tagen schon mal übernachtet haben. Es war windstill und die Berge und der Himmel haben sich wieder im Wasser gespiegelt.

Direkt am Ufer war eine Minitankstelle, an der wir für umgerechnet 1,66 Euro getankt haben. Die anderen Tankstellen rufen teilweise über 2 Euro auf,  daher ein echtes Schnäppchen.

Außerdem waren auch Schnelllader für die vielen E-Autos,  die es hier gibt.  Über den Begriff „Hurtiglader“ mussten wir herzhaft lachen. 

In Levanger sind wir auf den Campingplatz,  der jetzt kein Highlight war.  Aber in der Nähe gab es Geschäfte,  so dass wir zu Fuß noch einkaufen konnten.  Unter anderem brauchten wir neues Brot. Gefühlt gibt es in ganz Norwegen in jedem Supermarkt die gleichen Brote,  Teilchen und Brötchen. 

Alle haben die gleichen Zuckerstreifen in den ganzen Supermärkten, egal welcher Marke. Nichts anderes.  Tiefgekühlt kann man sie dann auch gleich kaufen.  Da waren die teuren Zimtschnecken auf den Lofoten echt etwas besonderes.