2012 Südafrika

Durch das Shakaland nach Umhlanga Rocks

P1030297Was ein Tag der Gegensätze – krasser geht es kaum. Nach Tagen mit stahlblauem Himmel sind wir heute nicht von einem traumhaften Sonnenaufgang, sondern von dichtem Nebel geweckt worden, der sich aber recht schnell verzogen hat. Wir haben auf unserem Balkon bei Affengeschrei gefrühstückt und sind anschließend in Richtung Parkausgang gefahren. Und irgendwie hatten es die Giraffen heute auf uns abgesehen. Wir haben locker 15 Exemplare, meist in Gruppen gesehen. Unglaublich!

Am Parkausgang wäre ich beim fotografieren fast auf ein Warzenschwein getreten, das dort im Schatten geschlafen hat, das wäre peinlich geworden. Außerhalb des Parks hat uns wieder der gewohnt Anblick mit vielen kleinen Hütten und vielen Menschen am Straßenrand begrüßt. So langsam verstehen wir die Mentalität hier. Wenn jemand etwas besitzt (z. B. ein Auto), dann teilt er es mit den anderen, indem er sie mitnimmt. So halten auch ständig normale Autos, um Wartende mitzunehmen. Am Straßenrand waren hier auch Stände mit Ananas aufgebaut, was schon lustig war, denn auf der Autobahn, auf der wir uns mittlerweile befanden, fährt man 120 km/h und bremst nicht mal eben. Während in Deutschland Fußgänger, die die Autobahn überqueren es selbst in die Verkehrsnachrichten schaffen, ist es hier an der Tagesordnung, dass Kinder über die 4-spurigen Fahrbahnen laufen.

P1030326Unser Hauptziel war das Shakaland, das ursprünglich für den Film Shaka Zulu gebaut wurde. Kennt einer den Film? Wir bisher nicht! Das Dorf zeigt das Leben zu Zeiten des Kriegers Shaka Zulu und ist richtig toll gemacht. Es liegt an einem See und man kann Touren mitmachen. Andi hatte vorher die Angst, dass es reine Touristenabzocke sei, aber lustigerweise wurde um 14 Uhr eine Tour extra für uns gemacht. Die Darstellenden haben sich immer totgelacht, wenn wir zu zweit mit der Führerin um die Ecke kamen. Es wurde erklärt, wie die Dörfer damals aufgebaut waren, man konnte in die runden Hütten auch rein und dass ein Mann 11 Kühe besitzen musste, sonst durfte er nicht heiraten. Die Führung war echt interessant und hat ca. 45 Minuten gedauert. Ist auf jeden Fall den Abstecher wert gewesen.

Anschließend sind wir zu unserem heutigen Ziel, unserem ersten Abstecher am Meer gefahren. Auf dem Weg nach Umhlanga Rocks ist uns schon aufgefallen, dass mehr Verkehr war, weniger Leute auf der Autobahn standen und die Häuser hochwertiger wurden. Im Ort angekommen, haben wir in der Flamingo Lodge unser Zimmer bezogen (sehr empfehlenswert). Hier haben uns hohe Zäune und Hinweise auf die Sicherheitsfirmen erwartet, aber das ist hier anscheinend normal. Wir haben die Sachen aufs Zimmer gebracht und sind anschließend gleich zum Strand, der traumhaft war. Im Meer lagen unzählige Frachtschiffe, die darauf gewartet haben, in den Hafen von Durban einfahren zu dürfen. Durban ist ca. 20 km weiter südlich und das hier ist das “Ferienzentrum”. Am Strand stehen unglaublich schicke Hotelanlagen und man ist in einer ganz anderen Welt. Nichts mehr von armen Leuten zu sehen, hier sind wir auch nicht mehr als Weiße in der Minderheit, sondern hier mischen sich alle möglichen Kulturen. In Durban gibt es ein richtiges indisches Viertel.

P1000818Da es bald dunkel wurde, sind wir in die ca. 1 km entfernte Mall “Gateway – Theatre of Shopping” gefahren. Sie soll eine der größten Südafrikas sein und sie war der Hammer. Wir haben schon viele Malls in den USA oder Australien gesehen, aber die hier war echt mal groß. Auf drei Etagen mit unzähligen Geschäften  – und nicht gerade die billigsten. Von Armani über Lacoste und TAGHeuer war alles vertreten und die Leute sind mit vollen Tüten rumgelaufen. Selbst die Parkgebühren fand ich mit 6,50 EUR für 2 Stunden saftig. Hier scheint echt Geld zu stecken. Vor der Tür nur die dicken BMWs, Audis und Mercedes – aber keine Billigmodelle. Wir haben mit die leckersten Pizzen unseres Lebens gegessen und sind dann zurück in die Unterkunft. Es war schon dunkel und da ist es nicht mehr ganz so schlau rumzufahren. Ich habe mir gleich den Laptop geschnappt und losgesprudelt. So viele Erlebnisse an einem Tag.  Morgen geht es wieder in die Einöde der Drakensberge, aber der Abstecher hier hat sich mal gelohnt.

2012 Südafrika

Über Durban in die Drakensberge

Heute morgen hat es geregnet! Die ersten Tropfen, seit dem wir hier sind. Wenn man die grüne Landschaft bedenkt, musste es irgendwann so weit sein…

Wir haben im SuperSpar eingekauft und sind dann durch die teuren Vorortviertel von Durban gefahren. Krasse Preise, die da für Grundstücke bzw. Häuser in Strandlage verlangt werden. Und coole Villen, die da stehen. Es unterscheidet sich in nichts gegenüber Vororten in den USA oder Australien. Auch hier scheint ne Menge Geld zu stecken. Die Strandmeile von Durban ist wohl eigentlich ganz nett, durch den Regen hatten wir nur nicht so viel Lust auszusteigen. Daher haben wir das Navi programmiert und uns aus der Großstadt und vom Meer weglotsen lassen. Stadtrundgänge sollte man möglichst nicht alleine machen, da die Kriminalität doch höher als anderswo ist. Beim durch die Stadt fahren hätten wir – vom Regen abgesehen – auch nicht so viel Lust zum Aussteigen gehabt. P1000829Auf der Autobahn gen Norden haben wir dann unseren ersten afrikanischen Stau erlebt – und sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Die Autos sind einfach durch den Graben auf der Mittelgrünanlage gefahren und sind auf der Gegenspur zurück gefahren. Bei uns müsste man dafür garantiert den Lappen abgeben. Der Stau hat sich aber Gott sei Dank auch so wieder recht schnell aufgelöst.

Unser Vermieter hat uns heute morgen gesagt, dass P1000833wir uns unbedingt die Wasserfälle in Howick anschauen sollten. Da es auf dem Weg lag, sind wir auch hingefahren. Sie waren wirklich sehr schön anzusehen, obwohl z. Zt. der Wasserstand sehr niedrig war. Wir sind zurück auf die Autobahn und bis Mooi River weitergefahren. Dort haben wir unser Auto vorsichtshalber nochmal vollgetankt. Uns ist es schon zweimal passiert, dass wir an einer Tanke standen und das Benzin aus war. Wäre in der Einöde nicht so spannend. Dann ging es ins totale Hinterland weiter – in die Drakensberge. Die Berge sind über 3000 m hoch und die höchsten in Südafrika. Wir sind ca. 65 km durch hügeliges Farmland gefahren, bis wir im Park angekommen sind. Im Park geht eine Straße zum Camp, die mal wieder mit den altbekannten Schlaglöchern gesät ist. Und Andi hat mal wieder den schlechtesten Beifahrer überhaupt abgegeben. Dabei bin ich nur Slalom gefahren Augen rollendes Smiley. Den Park kann man nur zu Fuß erwandern, daher werden wir hier zwei Nächte bleiben und morgen zu Fuß losziehen. Da wir in den Tierparks echt viel im Auto gesessen haben, tut das mal ganz gut. P1030443Unsere Hütte hier ist der Hammer. Wieder komplett mit Küche eingerichtet und einem Balkon mit einer Weitsicht, einfach nur genial. Hier könnte man mal wieder echt länger bleiben. Allgemein sind alle Unterkünfte bisher um einiges hochwertiger als die auf bisherigen Reisen. Preislich sind sie teilweise günstiger und oft hat man ein richtig gutes Frühstück dabei. Hoffe, dass es auch so weitergeht.

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Drakensberge im Giants Castle

Was ein geiler Tag (O-Ton von Andi). Nach 12 Stunden Schlaf haben wir heute meinen Kreislauf fast zum kollabieren gebracht. Wir sind nämlich morgens gleich mal den Bergview Walk gelaufen. Im Reiseführer stand, dass man von hier den besten Blick auf die Berge hat und dass man ihn entgegen der Ausschilderung laufen soll, da man dann das schönere Panorama hat. Das hieß tatsächlich, dass wir auf 3 km von 1700 m auf 2000 m Höhe gelaufen sind. P1030564Ich habe kaum noch Luft bekommen, so hat mir die Höhe zu schaffen gemacht. Andi hat davon natürlich mal wieder nichts gespürt! Als es an einer Abzweigung und fantastischen Blicken auf die Bergwelt wieder ins Tal gehen sollte, wollte er sich damit noch nicht zufrieden geben und war der Meinung, er müsse nochmal “schnell” dort auf die Kuppe laufen. Er ist nochmal auf 2100 Höhenmeter “gerannt”.P1000879 Andi-Pfeil Ich bin bei der Markierung sitzen geblieben und habe ihn beobachtet. Irgendwann hat man nur noch einen kleinen Punkt gesehen. In meiner Nähe hat es plötzlich angefangen, klappernde Geräusche zu machen und da ich gestern gelesen habe, dass es hier vereinzelt Klapperschlangen gibt, bin ich etwas nervös geworden. Ich bin dann auf den Wegpfeiler aus Beton oben draufgeklettert und habe mit den Füßen gestampft. Keine Ahnung, ob das geholfen hat, vielleicht war es auch blöd, aber irgendwann haben die Geräusche aufgehört. Andi kam den Berg dann wieder runtergerannt mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Wir haben uns direkt oberhalb unseres Camps auf einem Felsvorsprung getroffen und sind gemeinsam zurück ins Camp, wo wir uns erst mal ein leckeres Eis verdient hatten.

P1030588In den letzten Tagen ist uns immer wieder aufgefallen, dass hier durch die Landschaft total klare Striche gehen, wo die eine Seite richtig grün ist und die andere Seite braun. Andi war der Meinung, das habe jemand künstlich gemacht. Heute sind wir über so eine Grenze gelaufen und haben gesehen, dass es wohl doch nicht künstlich sein kann…

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zur nächsten Wanderung, zu den Main Caves. Hier sieht man wohl die am besten erhaltenen Felsmalereien Südafrikas. Wir sind dieses Mal im Tal gelaufen, was eine ganz andere Perspektive geboten hat. Der Einlass ist immer zur vollen Stunde und so haben wir die letzte Führung um 15 Uhr mitgemacht. Kostet pro Nase 30 Rand (2,80 EUR) und die sind recht gut angelegt.P1030636 Allerdings waren die Felsmalereien, die wir in Australien gesehen haben, schon etwas mehr. Hier wurde u.a. dargestellt, wie die ersten Soldaten mit Gewehren kamen und sich die Afrikaner versucht haben, mit Speeren zur Wehr zu setzen. Anschließend sind wir einen anderen Weg zurück gegangen, der uns am Fluss entlang geführt hat, was wir für ein Fußbad genutzt haben. Wir haben uns den ganzen Schmodder vom Tag von den Beinen gewaschen und unsere Füße haben es uns gedankt. Als wir wieder an der Hütte waren, waren wir fix und fertig. Heute morgen haben wir in den Bergen zwei Pärchen getroffen, die uns bei unserer Morgentour ihre Sonnenmilch geschenkt haben, die haben wir auch noch ein paar Mal heute wiedergesehen. Hier kommt man echt total schnell mit den Leuten ins Gespräch.

Morgen “müssen” wir weiter. Wir könnten hier echt noch eine Zeit bleiben. Das Giants Castle kann man nur weiterempfehlen. Die Hütten sind nochmal eine Spur besser als im Hilltop Camp. Im Hilltop Camp waren sie etwas modrig vom Geruch, hier ist alles super sauber und gemütlich.

Unser Auto hat sich heute wahrscheinlich auch gefragt, was los ist – 0 km – das ist selten Zwinkerndes Smiley

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Über den Royal Natal Nationalpark in den Golden Gate Highlands Nationalpark

Wir waren heute am zweithöchsten Wasserfall der Welt – dem Tugela Fall. Das blöde war nur, dass er kein Wasser geführt hat, da es in der letzten Zeit so trocken war – danke auch! Der Wasserfall liegt im Royal National Nationalpark und man kann ihn nur in einer längeren Wanderung direkt erwandern. Wir haben am Eingang gefragt, von wo aus man den besten Blick aus der Ferne hat und uns wurde die Wanderung entlang des “Devils Hoek” empfohlen. So sind wir bei 30 Grad losgewandert P1000933und haben uns als gewundert, dass wir den großen Wasserfall mit einem freien Fall von 600 m nirgends entdecken. Irgendwann ist uns aufgefallen, dass auch alle anderen Bäche kein Wasser führen. Während es gestern im Giants Castle überall vor lauter Wasser geblubbert und gerauscht hat, war hier Totenstille. Dann haben wir das Amphitheater, wie das Bergmassiv genannt wird, angefangen mit größtem Zoom zu fotografieren und haben ein Rinnsal entdeckt. Wir sind zurück zum Auto und haben uns am Visitor Center wieder trockengelegt, so fertig waren wir.

Gegen Mittag haben wir den Park wieder verlassen und sind weiter entlang eines großen Stausees gen Norden gefahren. Hier war eine Monsterbaustelle über 20 km, wo man von einem Schlagloch ins nächste gefallen ist. Eigentlich war die Straße wohl gesperrt, aber da Sonntag war und eh keiner gearbeitet hat, sind alle munter durchgefahren.

P1000954Einige km weiter sind wir in Richtung Golden Gate Highlands Nationalpark abgebogen und haben uns mit einem Mal gefühlt wie in Utah. Rechts und links der Straße lauter große Berge in gelben und roten Farben und eine unglaubliche Weite. Da durch den Park die Hauptstraße führt, muss man am Eingangstor in eine Liste eintragen, ob man nur passieren will oder den Park anschauen möchte. Wir wollten ihn natürlich anschauen und haben gleich mehrere Fotostopps eingelegt. Einfach nur grandios. P1000979Da es mittlerweile später Nachmittag war, wurden die Felsen auch super schön von der Sonne angestrahlt. Wir sind dann an unserem Hotel, dem Golden Gate Hotel, angekommen und haben eingecheckt. Das Hotel wurde ganz neu renoviert und hat ein super Ambiente. Riesige Zimmer, die geschmackvoll eingerichtet sind. Ganz anders, als unsere Berghütte in den letzten Tagen. Wir haben beschlossen, noch ein paar Bilder zu machen und haben eben im Restaurant gespeist. Super lecker! Neben uns am Tisch saß ein älteres deutsches Ehepaar, die nur rumgenörgelt haben. Manchmal ist es gut, wenn man sich nicht als Landsmann zu erkennen gibt! Wir sind hier auf ca 2000 m Höhe und haben uns vorhin gewundert, warum es hier im Hotel keine Klimaanlage gibt, schließlich waren es draußen locker 28 Grad. Lustigerweise gibt es hier aber beheizte Bettdecken – hier schein es normalerweise wohl etwas kühler zu sein!

2012 Südafrika

Entlang Lesothos Nordgrenze

War das eine Nacht! Heute Nacht ist Sturm aufgekommen und trotz geschlossener Fenster haben die Vorhänge im Zimmer geweht. Wir haben kaum ein Auge zubekommen, so heftig war es. Nach dem Frühstück, das auch sehr gut war, hieß es heute, Strecke zu machen. Wir wollen irgendwie wieder ans Meer in Richtung Port Elisabeth kommen und haben uns entschieden, nördlich von der Grenze von Lesotho zu fahren. Lesotho ist ein eigenständiges Land mitten in Südafrika. Anfangs war es auch genial. P1030805Tolle Landschaft – wir haben öfter gehalten, um Bilder zu machen – haben aber auch immer den Sturm wahrgenommen. Der Unterschied zur Landschaft von Utah ist, dass die Streifen zwischen den Bergen alle bewirtschaftet werden. Hier sind riesige Felder, die gerade abgeerntet wurden. Da ja eigentlich hier jetzt Frühling ist, fehlt dringend Wasser. Alles ist braun, nur ein paar Bäume haben frisches Grün.

Je weiter wir gefahren sind, umso unwirklicher und unwirtlicher wurde die Landschaft. Der Sturm hat wahre Sandwolken übers Land und über die Straße gefegt und wir hatten keine Lust mehr auszusteigen – man hat eh nichts gesehen. Teilweise habe ich in den Himmel geschaut, um zu sehen, ob er wirklich noch blau ist.P1010023 Es waren auch keine Menschen mehr zu sehen, ganz im Unterschied zu unserer bisherigen Tour. Alle 50 km war mal eine kleine Ortschaft, auf der Landstraße waren kaum Autos unterwegs. Wir sind ca. 300 km durch gefahren, bevor wie wieder laut Karte auf eine Autobahn kamen – die sich dann als zweispurige Straße rausgestellt hat, auf der auch nicht mehr los war. Dieses ist ein ganz anderes Südafrika, das aber auch mal interessant ist, kennenzulernen. Man fährt teilweise 10 km einfach geradeaus, dann kommt eine leichte Kurve und dann wieder eine ewig lange Gerade. Und wenn man Pech hat (hatten wir öfter Smiley) ist die Straße übersäht mir Schlaglöchern, denen man neben den entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen muss.

Nach ca. 400 km kamen wir nach Aliwal North. Am Ortseingang war eine Shell-Tankstelle und Geschäfte, die erste Tankstelle und Läden, die wir auf unserer heutigen Tour gesehen haben. Wir haben vorsichtshalber gleich wieder vollgetankt, denn für noch so eine Tour reichte das Benzin nicht. Wir waren noch in einem Supermarkt, da wir kaum noch Getränke hatten und der war schon komplett weihnachtlich geschmückt! Überall hingen weihnachtliche Girlanden rum. Sehr komisch. In Deutschland stehen zwar auch die Süßigkeiten schon in den Regalen, da hängt aber kein Schmuck rum. Das dauert Gott sei Dank noch ein bisschen. Als wir den Ort verlassen haben, haben wir ganz schön große Townships gesehen.

Weiter ging es noch 50 km bis Burgersdorp. Hier hatte ich vorher das Ende unserer heutigen Route festgelegt. Zeitlich hätten wir zwar noch weiterfahren können, wir waren aber beide ziemlich fertig und haben so den Nachmittag in einem sehr netten Guesthouse (The Hut) verbracht. Morgen haben wir noch einmal eine längere Tour vor uns, bis wir im Addo Elephant Park ankommen. Bin mal gespannt, wann es wieder grüner wird. Auf jeden Fall hat es sich von den Temperaturen ganz schön abgekühlt.