2017 USA Ostküste

New York 

Juhu, wir sitzen am Frankfurter Flughafen und warten  aufs Boarding für den Flieger nach New York.  Andi muss beruflich wieder in die USA und wir haben beschlossen, noch zwei Wochen Urlaub mit dran zu hängen. In der ersten Woche – 4 Tage New York und 4 Tage King of Prussia -werden wir von Lena begleitet.  Sie war noch nie in den USA und will schon länger gerne hin. Passenderweise hängen wir alle in den Seilen und kämpfen mit Erkältung und Durchfall, der normale Wahnsinn also bei unseren Reisen. Aber die Wärme in New York dürfte uns schnell wieder gesund machen.

Kaum gelandet waren wir mit dem Blick aus der Einreisehalle auf Manhatten schon total begeistert. Nach der Einreise haben wir das erste mal UBER getestet und unser Fahrer Jon hat uns mit seinem Auto sehr gesprächig nach Jersey City gebracht. War durch den Feierabend Verkehr ein echtes Erlebnis und vor allem echt günstig. Wir haben keine 30 $ bezahlt, während andere Transportmöglichkeiten ab 60 $ haben wollten. Und dann haben wir unsere Wohnung im 25. Stock mit Blick auf Manhatten bezogen – der absolute Wahnsinn!!!

Wir wollten noch so viel erledigen und konnten und einfach nicht von dem Blick trennen. Nach Sonnenuntergang sind wir ins Einkaufszentrum nebenan und haben uns mit einer  Telefonkarte  versorgt und in einem coolen amerikanischen Diner leckere Burger gegessen. Im Hintergrund liefen total kitschig Songs wie „pretty woman“ und „I will follow him“ – genial. Gegen 3 Uhr deutscher Zeit sind wir tot ins Bett gefallen…

2017 USA Ostküste

Manhatten

Was ein genialer Sonnenaufgang direkt vom Bett aus heute morgen. Wir waren schon recht früh wach und haben alle total fasziniert das Schauspiel beobachtet. 

Daher sind wir auch sehr früh in Richtung Manhatten aufgebrochen. Mit der Path ging es zu der neuen Station vom World Trade Center, die an ein riesiges Rückgrat erinnert.  Von der Station sind wir zur wichtigsten Station des Tages gelaufen: Pancakes bei Denny’s essen😀. 

Nachdem wir uns die Mägen mit den besten Pancakes der Welt vollgeschlagen haben, ging es mit der Metro nach Brooklyn. Von dort aus sind wir ans Ufer und haben die Skyline von der anderen Seite aus bestaunt. Über die Brooklyn Bridge ging es dann zurück nach Manhatten. 

Am Ende der Brücke haben ein paar sehr gut trainierte Jungs Tanzvorführungen gemacht und gute Stimmung bei sommerlichen Temperaturen verbreitet. Am Gericht vorbei ging es in eine andere Welt: China Town. An den Gerüchen hat man schon gemerkt, wo man ist. Viel interessanter war aber das direkt daneben liegende little Italy. Hier war irgendein Fest und die Straßen sind aus allen Nähten geplatzt. Überall waren Fressstände, Musik und gute Laune. 

Wir haben uns bis zur Galerie von Peter Lik treiben lassen. Hier haben wir wieder mal bestaunt, wie cool riesig große Bilder aussehen können.  Mit der Metro sind wir gen Süden zur Staten Island Fähre gefahren. Mittlerweile haben unsere Füße erste Blessuren und ein bisschen Sitzen auf der Fähre kam wir gerufen. 

Vorbei an der Freiheitsstatue ging es mit Blick zurück auf Manhatten einmal auf die andere Seite der Bucht. Dort mussten wir auf ein anderes Schiff und sind direkt zurück gefahren. Sehr krass war, dass wir von einem Boot der Küstenwache begleitet und umrundet wurden wo vorne ein schwer bewaffneter Soldat drauf stand. Dafür, dass so viele Leute auf dem Schiff waren, die nicht gefilzt wurden bevor sie eingestiegen sind, war es ein komisches Gefühl. 

Im Battery Park haben sich unsere Füsse gefreut, denn wir sind zusammen mit lauter kleinen Kindern barfuß durch nen Brunnen gelaufen.  Eine Wohltat für die Füsse.  Ein paar Meter kam ein sehr trauriges Mahnmal: die riesigen Löcher der ehemaligen World Trade Centers.  

Wir hatten von zuhause aus schon Tickets für das One World Trade Center gebucht, so dass wir dann den Sonnenuntergang bei tollem Panorama in hoher Höhe verbracht haben. 

Wir waren irgendwann nur noch platt und sind mit der Path zurück mach Jersey City. Dort war ein Straßenfest vollem Gange, wir wollten aber nur noch was essen, trinken und ab in die Heia. 

2017 USA Ostküste

Manhatten Tag 2

Heute morgen waren wir wieder pünktlich zum Sonnenaufgang wach. Andi ist losgesprintet, um ein paar Aufnahmen vom Ufer aus zu machen. Lena und ich haben vom Fenster aus alles beobachtet und haben uns dann in Ruhe fertig gemacht.  Mit der Path sind wir dann ins nördliche Manhatten gefahren, wo wir bei Andrews Coffee Shop gemütlich am Tresen gefrühstückt haben – auch sehr lecker.

Am Empire State Building vorbei ging es zur Grand Central Station, wo wir erst mal in Ruhe das Treiben beobachtet haben. 

Beim Rockefeller Center haben wir uns vorgestellt, wie im Winter die Eisbahn in Betrieb ist und der riesige Weihnachtsbaum steht.  Bei 30 Grad aber schwer vorstellbar.

 Wir hatten Karten für die oberste Etage „Top of the Rock “ gebucht und sind ganz hoch gefahren. Leider war es heute diesig, so dass der Blick nicht ganz so gut war. Richtung Central Park konnte man die Leute dort als kleine Punkte beobachten. 

Die Sonne hat gebrannt ohne Ende und so sind wir im Schatten der Wolkenkratzer in Richtung Time Square gelaufen.  Heute ist Sonntag und der Broadway war eine Art Flohmarkt mit vielen verschiedenen Ständen. 

In M&Ms World haben wir ein paar seltene Sorten gezapft und im Disney Store sind wir wieder zu kleinen Kindern geworden. Lena wollte gerne ins Hard Rock Cafe, um ein T-Shirt als Erinnerung zu shoppen und wir haben super lecker dort gegessen – auch wenn Andi mit seiner Portion leicht überfordert war😂.

Als wir wieder auf der Straße waren wurde es langsam dunkel und die Leuchtreklamen kamen richtig zur Geltung.  Wir haben uns auf die Treppestufen gesetzt und längere Zeit einfach nur fasziniert die Leute und Reklame beobachtet. 

Irgendwann waren wir nur noch platt und so sind wir zurück in unsere Wohnung.  

Sightseeing in der Stadt ist echt anstrengend….

2017 USA Ostküste

High Line Park

Nachdem wir heute wieder alle regelmäßig mitten in der Nacht geprüft haben, dass wir auf keinen Fall den Sonnenaufgang verpassen, mussten wir auch schon wieder unsere Koffer packen. Wir haben die geniale Wohnung verlassen und sind mit der Fähre rund um Manhatten auf die Höhe der 39. Straße gefahren. 

Dort haben wir am Ufer gefrühstückt und sind dann auf die Trasse des Highline Parks gelaufen. Eine alte Bahntrasse sollte abgerissen werden vor Jahren und wurde statt dessen in eine Art Garten umgebaut. Man hat eine ganz andere Perspektive auf die Stadt. 

Rund herum wurde überall gebaut und hier entstehen sehr moderne neue Gebäude – nichts für den kleinen Geldbeutel… Auf der Höhe der 14. Strasse haben wir die alten Trassen wieder verlassen und sind zu Magnum gelaufen. Wir haben uns unsere eigenen Magnum selber gebaut. Man konnte ein Eis wählen, die Schokoladensorte und dann drei verschiedene Toppings als Verzierung – ein echtes Erlebnis.  

Andi wollte unbedingt nochmal zu Tesla, der erhoffte Model 3 war aber nicht zu sehen. Dafür haben wir einen guten Tipp für ein Restaurant am Wasser bekommen, wo Lena erst mal ihren Ausweis vor zeigen musste.  Unter 21 kriegt man ja hier keinen Alkohol.  Sie wurde dann aber doch durch gelassen. Zurück an der Unterkunft haben wir unsere Koffer geholt und sind wieder mit UBER an den Flughafen gefahren um unseren Mietwagen zu holen.  Damit ging es auf die 7spurige Interstate nach King of Prussia, wo Andi die nächsten Tage arbeiten muss. In der Cheesecake factory haben wir mit seinem Arbeitskollegen noch etwas gegessen und sind dann ins Hotel.  Morgen wollen wir mal etwas länger schlafen, bevor wir ins nahe gelegene Outlet fahren wollen.  Hier ist echt viel los, ich hatte mit die Region irgendwie ländlicher vorgestellt…

2017 USA Ostküste

Shopping in King of Prussia

Heute musste Andi arbeiten und Lena und ich sind in ein 20 Minuten entferntes Outlet mit 150 Geschäften gefahren – und wir waren echt erfolgreich.  Nachmittags sind wir zurück und haben uns unterwegs die Wohngegenden angeschaut, was echt schön war.  Dann haben wir uns einen kurzen Eindruck von der riesigen Mall vor Ort gemacht. Es ist die größte Mall der Ostküste mit über 400 Geschäften und es überfordert einen völlig. Wir sind irgendwann raus gekehrt worden und waren gegen 21.30 Uhr wieder im Hotel.  Lange nicht mehr so lange geshoppt! Cooler Tag…