2023 Benelux · Niederlande

Ein chilliger Abschlusstag

Heute hat sich der Platz hier extrem geleert. In dem Bereich, in dem wir stehen, sind normalerweise 8 Plätze und wir waren noch ganz alleine.

Wir haben das schöne Wetter genossen, haben gelesen und in der Sonne gesessen und irgendwann süßen Besuch bekommen.

Wenn man hier mal mit offenen Augen über den Platz geht, ist es schon lustig zu bestaunen, wie sich hier manche Leute ausbreiten. Der Wohnwagen und das Vorzelt mit Fernseher drin ist ja schon normal. Andere bauen aber noch komplette Zäune um ihr Grundstück auf, damit sich ihr Hund noch frei bewegen kann. Unglaublich.

Gegen Mittag sind wir nach Breskens geradelt, da ich noch einen kulinarischen Mitbringauftrag bekommen habe. Heute waren die Tagesparkplätze gut gefüllt mit Holländern, die den sonnigen Sonntag an Meer verbracht haben. Wir haben zum Abschluss noch einmal den Grill rausgeholt und haben das Wetter genossen.

Und anschließend haben wir am Strand mit einem leckeren Getränk den Urlaub abgeschlossen.

Die Tour hat uns richtig gut gefallen. Von Luxemburg und Belgien waren wir positiv überrascht und auch Holland war toll. Auch wenn hier gefühlt mehr Hunde als Menschen waren und das nicht so unser Ding war. Wenn man beim Rad fahren Anhänger für Kinder gesehen hat, waren zu 90 % Hunde drin, was schon schräg ist. Aber das hier ist das perfekte Ziel dafür.

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Mit der Fähre nach Vlissingen und Middelburg

Stahlblauer Himmel hat uns heute begrüßt. Wir haben draußen gefrühstückt und anschließend habe ich online zwei Tickets für die Fähre von Breskens nach Vlissingen gebucht. Es waren massig Tickets verfügbar und so haben wir uns die Fähre um 12.18 Uhr ausgeguckt. Wir waren viel zu früh in Breskens und so haben wir die Zeit am Strand verbummelt – was nicht sehr schlau war. Als wir die Fähre gesehen haben, sind wir die letzten Meter zum Terminal geradelt und haben eine Anzeige gesehen, mit der wir nicht gerechnet haben: es war nur noch Platz für einen Passgier mit einem Fahrrad frei. Die nächste Fähre ging um 13.18 Uhr. Ich hätte mal kurz schreien können, da wir eigentlich genug Zeit hatten und die beiden Leute vor uns noch mit gekommen sind… Aber ärgern hilft nichts. Und so haben wir am Terminal eine Stunde gewartet.

Um 13.18 Uhr sind wir dann schließlich mit einer halb vollen Fähre übergesetzt und da wir mittlerweile Hunger hatten, haben wir es uns in einem Strandcafe gemütlich gemacht und bei Andi gab es schon wieder Fish & Chips. Nach der Stärkung sind wir ca. 6 km entlang eines Kanals nach Middelburg geradelt und waren froh, die Räder dabei zu haben. Von Middelburg waren wir richtig begeistert.

Das Örtchen ist wunderschön, überall führen kleine Brücken über die Grachten und die Backsteinbauten sind einfach nur gemütlich.

Aufgrund des Wetters war auf den Plätzen, in den Cafés und den Restaurants richtig viel los.

In einem total coolen Käseladen musste ich einfach zuschlagen und einen Käse kaufen.

Wir sind kreuz und quer durch das Städtchen geradelt und dann irgendwann den Kanal zurück ans Meer. Hier liegt der Urlaubsort Vlissingen. Wenn man vom Landesinneren kommt, fährt man erstmal durch ganz viel Baustellen, wo neue Wohnanlagen entstehen. Alles schön im Backsteinstil und niedrig gebaut. Der Hammer ist echt, wo überall Radwege entlang führen und wie gut alles ausgeschildert ist. Durch Vlissingen führt eine gemütliche Fußgängerzone und am Wasser entlang eine breite Promenade.

Überall sind Kneipen und Restaurants, echt toll zum Urlaub machen. Sogar eine kleine Space Needle gibt es hier.

Um 17.48 Uhr sind wir mit der Fähre zurück gefahren. Es war gerade Flut und so sind richtig viele große Schiffe gen Antwerpen in den Kanal gefahren.

Zurück am Campingplatz haben wir uns eine Belohnung verdient. Es war ein super schöner Tag.

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Breskens

Heute früh war es wieder bewölkt und gegen Mittag ist die Sonne raus gekommen. Und so sind wir mit den Rädern die wenigen Kilometer gen Norden nach Breskens geradelt.

Wieder ging es auf dem Deich über tolle Radwege und in Breskens angekommen, haben wir gemerkt, was wir gestern gar nicht vermisst haben: den Lärm von Motorrädern. Hier hat man sie wieder knattern hören und das war das Geräusch, das uns die letzten Tage in Belgien in den Orten an den Flüssen immer genervt hat. Und hier ist es einfach nicht da – schön! In einem Restaurant am Hafen hat Andi endlich seine Fish&Chips bekommen und war glücklich.

Bei Breskens geht eine breite Mündung des Flusses Schelde ins Meer und hier fahren sehr viele große Frachtschiffe entlang, denn einige Kilometer im Landesinneren liegt der Hafen von Antwerpen.

Entlang der Flussmündung ist plötzlich auf den Radwegen überhaupt nichts los und so sind wir noch einige Kilometer weiter am Ufer entlang geradelt.

Durch das Landesinnere hat unsere Strecke dann zurück geführt. Der Campingplatz hat sich heute ordentlich geleert. Überall sind freie Plätze und wir verstehen nach wie vor nicht, warum es so schwierig war, einen Platz zu kriegen. Aber vielleicht reisen ja morgen über das Wochenende wirklich nochmal viele Leute an.

Und dann sind wir natürlich an den Strand gegangen, um den Sonnenuntergang zu schauen…

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Kulinarische Radtour

Nachdem wir heute gemütlich gefrühstückt haben, haben wir gegen Mittag die Räder heraus geholt. Man kann hier kilometerweit auf dem Deich radeln und hat dabei herrlichste Blicke auf das Meer.

Die Radwege sind in einem super Zustand und ca jeden Kilometer kommt man an einem Strandrestaurant vorbei. Und wenn die Holländer eins können, die total chillig aufzubauen. Man fühlt sich komplett im Urlaub. Hinter Scheiben sitzt man vor dem Wind geschützt in der Sonne und lässt es sich gut gehen.

Wir haben sehr lecker zu Mittag gegessen und einfach nur genossen.

Ein paar Kilometer weiter gen belgischer Grenze in Cadzand gab es zufällig eine sehr gute Eisdiele, die wir natürlich auch nicht ignorieren konnten. Und so gab es die nächste kulinarische Stärkung.

Total gemütlich sind wir bei dem tollen Wetter zurück geradelt und haben die Sonne noch am Campingplatz genossen. Heute wurde es immer wärmer und am Wochenende sollen es um die 20 Grad geben. Damit hätten wir zu der Jahreszeit gar nicht gerechnet.

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Weiter ans Meer

Gestern Abend haben wir verzweifelt versucht, für die nächsten Tage am Meer einen Platz zu finden. Wir hätten nicht gedacht, dass dies zu einer Herausforderung werden könnte. Die erste Herausforderung bestand darin, einen Platz zu finden, wo man sich für ein paar Tage wohl fühlen kann. Gefühlt gibt es unzählige Plätze. Einige haben aber die Saison schon beendet und andere sind dafür umso voller. Am Wochenende sollen es nochmal über 20 Grad werden. Daher sind die Plätze von Samstag auf Sonntag sehr gut gebucht und online ist bei vielen Plätzen nichts zu kriegen. Wir haben beschlossen, den ersten Platz, den wir uns ausgeguckt haben, mal an zu fahren. Online konnten wir nichts mehr buchen. Und so haben wir in Brügge noch etwas eingekauft

und dann die Grenze nach Holland überquert. Hinter dem Deich haben wir den ersten Platz angefahren. Dieser ist riesig, hat 744 Standplätze und es waren noch ganze 7 Stück frei. Die Dame an der Rezeption meinte, es wäre alles voller deutscher Gäste, da dort Ferien sind. Damit hatten wir tatsächlich nicht gerechnet. Wenn aber auf so einem großen Platz nur noch 7 freie Parzellen sind, wäre es bei kleineren Plätzen nicht besser. Also haben wir uns die Plätze angeschaut. Auf dem Gelände gibt es 16 Plätze, auf denen Hunde verboten sind und 3 von den 7 Plätzen lagen hier. Wir haben uns trotzdem einen anderen Platz ausgeguckt und wollten dann mit dem Camper dorthin fahren. Kaum dort angekommen, ging von 3 Seiten heftigstes Gebelle los. Andi meinte, hier bleibe er nicht. Also zurück zur Rezeption und einen hundefreien Platz gewählt. Hier ist so viel Platz wie kaum woanders und wenn man die Massen von Hunden hier sieht fragt man sich zwangsläufig, was mit einem nicht stimmt… Hier sind nur Deutsche, kein anderes Nummernschild und kaum einer hat weniger als 2 Hunde dabei.

Am späten Nachmittag kam die Sonne raus und so sind wir an den Strand gegangen und haben entspannt etwas getrunken und den Tag ausklingen lassen.