Italien hat uns die Heimreise heute recht einfach gemacht, denn heute früh hat es geregnet und es waren 17 Grad. Nach den 30 Grad gestern ein ziemlicher Unterschied. Der Platz war zum Übernachten echt super und heute morgen standen noch ein paar andere Womos neben uns. Und es war echt gut, dass wir gestern nicht weiter gefahren sind, denn der Verkehr wurde gestern immer krasser und heute morgen waren die ganzen LKWs weg und die Straßen frei. Und so ging es vorbei an Mailand, dem Comer und Luganer See in Richtung San Bernardino.

In der Schweiz wurde es richtig entspannt von der Fahrerei. Denn Italien ist schon eine Besonderheit. Wir haben noch nie so viele Schilder gesehen, an die sich kein Mensch hält. In Baustellen wird das Tempo oft auf 30 kmh herunter gedrosselt – in der Theorie. In der Realität wird mit 110 kmh hindurch gerauscht. Und wenn die Stelle einspurig ist und man nicht schnell genug fährt, kriegt man ein richtig tolles Hupkonzert von hinten. Auf der anderen Seite gibt es Ortschaften, die alle 200 m Blitzer aufgestellt haben. Total unlogisch, aber wahrscheinlich die beste Einnahmequelle. Auf dem San Bernardino ging es dann aber auch irgendwann nur noch zäh voran, da zwei Fahrzeuge liegen geblieben sind, die von allen überholt werden mussten. Und das hat bei dem Gegenverkehr halt gedauert.

Nachdem wir wieder auf der Autobahn waren, war kaum noch Verkehr und irgendwann ist die Entscheidung gereift, bis nach Hause durch zu fahren. Und das haben wir dann auch gemacht und waren einen Tag früher daheim als geplant. Unterwegs haben wir tatsächlich noch die 30.000 km bei unserem Womo voll gemacht – und das in nicht mal 2 Jahren. Der Kauf war vor 2 Jahren echt der größte Glücksfall!!!

Fazit Italien:
Uns hat der Urlaub super gut gefallen, wobei die 2. Hälfte deutlich entspannter war. Im ersten Teil die Cinque Terre und Amalfiküste werden wir nie wieder machen. Dieser Massentourismus ist nichts für uns. Trotz allem cool, mal gesehen zu haben. Vor allem Pompeji wird in Erinnerung bleiben. Der zweite Teil war deutlich entspannter, einfach weil diese Menschenmassen kein Thema mehr waren. Ein absolutes Highlight war dabei Matera, aber auch die Einsamkeit und Schönheit der Abruzzen. Und auch die Tage am Strand waren zum Ausruhen zwischendurch super.
Jetzt heißt es, neue Pläne zu schmieden. Denn nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!


































