Es ist der 1. Mai und für uns heißt es endlich wieder auf Reisen mit unserem Womo zu gehen. Ende Februar waren wir Blogfrei auf der sehr sehr schönen Insel Madeira und im Nachhinein habe ich mich geärgert, keinen Blog geschrieben zu haben. Aber: wir haben einfach Urlaub gemacht und der Blog fordert halt schon immer eine gewisse Zeit vom Tag. Jetzt liegen fast 5 Wochen Urlaub vor uns, die ich mal wieder krank starte. Wir sind gefühlt noch nie so planlos losgefahren wie dieses Mal. Aber immerhin wissen wir, dass wir nach Nordspanien wollen und so sind wir heute früh einfach gen Süden gestartet. Irgendwo wird es uns schon hinführen…. Die Fahrt war aufgrund des Feiertags super entspannt und so waren wir ratz fatz in Frankreich.

Tatsächlich war ich bis auf einmal in Paris und Straßburg noch nie hier. Und Korsika 2022 zählen wir hier mal nicht mit 😉 … Lustigerweise ist unser Womo die Strecke auf dem Rücken eines LKWs schon mal ohne uns gefahren, denn südlich von Lyon wurde es gebaut. In Frankreich war auf den Straßen genau so wenig los wie in Deutschland und Google hat uns aufgeklärt, dass es den Tag der Arbeit hier auch gibt. Und so standen die LKWs hier genau so auf den Parkplätzen rum wie bei uns. Wir haben uns wieder über die Errungenschaft des letzten Jahres gefreut: unsere Bip&Go Maut Box. Wieder mussten wir hier nicht immer das Portemonnaie zücken und an den Automaten zahlen, sondern wir konnten wie die LKWs direkt durch fahren und es hat nur kurz gepiept. Sehr entspannt! Unterwegs kamen Hinweisschilder für die Stadt Grenoble und in meinen letzten Hirnwindungen kam doch noch ein nicht so toller Schüleraustausch in Frankreich vor über 30 Jahren als Aufenthalt hier hinzu. Trotz dass wir super freie Bahn hatten, musste Andi heute die meiste Zeit fahren, da ich echt platt war und so haben wir uns gegen 18 Uhr nördlich von Lyon einen Campingplatz etwas abseits der Autobahn gesucht.

Auch hier war nichts los, was wir toll fanden. Allerdings hatten die Restaurants wegen des Feiertags auch geschlossen.

Wir sind noch ein paar Schritte am Fluss Saone entlang gelaufen und haben in der Ferne schon die Gewitter gehört.

In Südfrankreich sind seit Tagen ziemliche Regenfälle und durch dieses Gebiet müssen wir morgen auch einmal durchtauchen. Umso besser, dass wir jetzt noch ein paar Kilometer nördlich stehen, aber wir werden auch etwas abbekommen heute Nacht.




















