2024 Nordspanien · 2024 Portugal

Zurück nach Hause

Nach einer langen Fahrt von 10 Stunden sind wir heute gegen 19 Uhr wieder gut daheim gelandet. 

Fazit Nordspanien und Portugal:

Wir hatten einen genialen Urlaub.  Die Landschaften im Norden Spaniens sind unglaublich abwechslungsreich. Ich habe heute auf der Heimfahrt Bilder und Filme gesichtet und bin baff,  was wir alles gesehen haben.  Die Städte,  die wir besucht haben, waren richtig schön und insgesamt alles sehr entspannt.  Wir haben aufgrund des Wetters ab und zu gezweifelt,  ob wir an der Tour festhalten sollen,  aber dies zu tun war absolut richtig.  Nur so konnten wir das grüne und blühende Spanien sehen. 1-2 Monate weiter sind bestimmt viele Landstriche schon vertrocknet und nicht mehr so saftig bunt. Und auch die Wolken nach einem Regenguß sind manchmal sehr fotogen. Allerdings können wir nur empfehlen,  auch etwas Zeit mitzubringen, denn trotz unserer 4 Wochen haben wir nicht alles gesehen und gemacht  was wir geplant hatten.  Auch auf den Campingplätzen war noch nicht so viel los und man hat immer einen Platz bekommen.  Tatsächlich waren wir mit unserem Womo auch wieder glücklich,  so autark zu sein,  dass wir nicht immer Landstrom brauchten.

Und wie heißt unser Motto: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!!!

2024 Nordspanien · 2024 Portugal

Dune du Pilat

Wie cool,  dass wir gestern nochmal so einen schönen Sonnenuntergang hatten,  denn heute morgen hat es geregnet.  Für uns ging es auf die Autobahn gen Norden und nach ca 1 Stunde haben wir beschlossen,  noch einen Abstecher zur höchsten Wanderdüne Europas,  der Dune du Pilat zu machen.  Es war ein Abstecher von ca 2 Stunden und wann ist man schon mal hier.  Der Abstecher hat sich echt gelohnt. 

Man läuft durch ein Wäldchen und plötzlich taucht dahinter nur total hoher Sand auf. 

Die Düne ist ca 110 Meter hoch,  knapp 500 Meter tief und ca 2,7 km lang.  Es ist wie ein riesiger Sandberg, der hier hingeschüttet wurde.  Eine lange Treppe, die jedes Frühjahr neu aufgebaut wird,  führt hinauf und wenn man diese mit vielen anderen Menschen erklommen hat,  tut sich ein unglaubliches Panorama vor einem auf.

Der feine Sand, das blaue Meer,  auf der anderen Seite der steile Abhang und dahinter der Wald. 

Vor ein paar Jahren hat es hier gebrannt,  was von oben auch heftig aussieht.  Wir waren uns einig,  dass der Abstecher sich auf jeden Fall gelohnt hat. 

Zurück am Womo sind wir gen Norden gestartet.  Die Autobahnen in Frankreich kosten Maut und wenn ich es richtig gelesen habe,  gar nicht so wenig.  Pro Kilometer werden ca 10 Cent aufgerufen.  Umso dankbarer waren wir,  als unser Navi uns für 190 km auf eine kostenlose Schnellstraße gelotst hat.  Hier durften wir statt 130 zwar nur 110 kmh fahren,  aber das ist in der Regel sowieso unsere Reisegeschwindigkeit. Daher war die Straße super. Wir sind gut voran gekommen und haben uns dann südlich von Orleans an der Loire einen Campingplatz suchen wollen.  Der hatte allerdings schon Feierabend,  der Stellplatz am anderen Flussufer voll.  10 km weiter war noch ein Stellplatz,  der dann auch schon voll war.  Aber auf einem Parkplatz daneben standen schon andere Womos, wo wir uns einfach daneben gestellt haben.  Die Plätze hier sind kostenlos und da sie nicht weit von der Autobahn entfernt liegen,  ist es klar,  dass hier einiges los ist. 

2024 Nordspanien · 2024 Portugal

Zurück in die Berge

Auf Wiedersehen Porto war heute morgen die Devise. Wir haben zusammen gepackt und die Stadt entlang des Douro verlassen.  Das Tal ist recht schön,  allerdings ist in Portugal heute auch Feiertag und daher waren Massen an Rad- und Motorradfahrern unterwegs,  was den Sightseeing Charakter ziemlich zerstört hat.  Man war nur mit dem Überholen der Radfahrer beschäftigt und musste aufmerksam sein,  ob von hinten ein Motorrad angerauscht kommt,  das einen selber überholen will.  Daher haben wir die Flußtour nach ca. 20 km abgebrochen und sind auf die Autobahn gen Spanien gefahren.  Wir wollen ja gerne nochmal bei den Picos de Europa vorbei fahren,  die wir aufgrund des schlechten Wetters neulich nicht wirklich gesehen haben.  Und die Autobahn war wieder total entspannt. Es war total wenig Verkehr,  allerdings hatte es der erste Teil der Strecke ganz schön in sich,  was die Steigungen anging.  Wir waren über unsere 170 PS echt dankbar,  denn die LKWs hatten ganz schön zu kämpfen. 

Dafür ist man ordentlich wieder bergab gerollt,  sobald man oben war.  Irgendwann sind wir wieder in Spanien in flaches Land gekommen,  was aber auch ein Spektakel für die Augen war,  denn so weit man schauen konnte,  hat der Ginster geblüht. Einfach nur schön!

Teilweise haben sich die Mohnblumen noch dazu gesellt und die Farbenpracht ergänzt.  Und das Thermometer hat mit 29 Grad den bisherigen Höchsttand gemeldet. Wir sind super durchgekommen und bei Leon nach Riano abgebogen.  Einen kleinen Abstecher haben wir zum Tanken gemacht,  denn Diesel für 1,21 Euro wollten wir uns nicht entgehen lassen.  Und dann haben wir die Bestätigung bekommen,  nochmal her zu kommen.

Im Hintergrund sind die Berge im Sonnenschein auftaucht und es sah einfach nur toll aus. 

Wir haben beschlossen,  wieder in Riano auf dem Campingplatz zu übernachten,  denn es war schon 19 Uhr und wir ziemlich platt. 

Andi hat kurz vor Riano die Drohne parat gemacht und uns über die Brücke im See verfolgt. 

Mit tollem Blick auf den See haben wir den Abend verbracht und so den ersten Teil unserer Strecke nach Hause hinter uns gebracht. Und tatsächlich waren es hier wieder kühle 13 Grad und wir haben die kurze Hose gegen unsere Jeans eingetauscht. 

2024 Portugal

Porto Tag 2

Heute früh sind wir wieder mit dem Bolt in die Stadt gefahren.  Heute stand mit unseren Freunden geplantes Sightseeing auf dem Plan und so sind wir anhand einer Karte los gelaufen.  Mit einer Zahnradbahn ging es auf die obere Etage der Stadt und von dort sind wir zuerst zur Kathedrale, von wo man wieder einen guten Blick hatte.  Weiter ging es zum Nationaltheater, welches in Altrosa gestrichen war. 

Der nächste Punkt auf der Karte hat mir so gar nichts gesagt,  hat sich aber kulinarisch richtig gelohnt.  Gegenüber vom Nationaltheater war das Restaurant Gazela, vor dem die Leute Schlange standen,  um einen Tisch zu bekommen.  In dem Restaurant gab es die berühmten Hotdogs der Stadt und wir haben eine große Portion für alle geholt.  Die Hotdogs sind nicht wie man sie kennt,  sondern in Brot mit Käse überbacken und getoastet und schmecken sehr gut. 

Nachdem wir etwas im Magen hatten,  ging es zur berühmten  Kirche Santo Ildefonso, die leider nur von außen zu anzuschauen war. 

Die Prachtstraße Santa Caterina sind wir dann entlang geschlendert und haben die tollen Fassaden bewundert. Links ab ging es dann zur Markthalle, in der alles angeboten wurde,  was das Herz begehrt.

Nach einer kurzen Stärkung mit Fruchtsäften und einem Eis sind wir auf das Rathaus mit dem riesigen großen Platz davor gestoßen. 

Nachdem wir den Bahhnhof nochmal besucht haben,  sind wir zur berühmten Bücherei Livraria Lello gegangen.  Sie gilt als eine der schönsten Buchhandlungen der Welt und eigentlich wollten wir sie gestern schon besuchen.  Allerdings war uns da zuviel los.  Man muss 8 Euro Eintritt zahlen und online vorher die Tickets kaufen.  Es war kurz vor 16 Uhr und da heute nicht so viel los war,  haben wir spontan beschlossen,  die Tickets zu kaufen. Es war trotzdem krass,  wie viele Leute sich in das Gebäude gedrängt haben. In dem Gebäude ist eine berühmte Treppe,  auf der alle ein Bild haben wollen.  Darauf waren wir nicht scharf,  aber mit ein paar Fotografentricks hat Andi ein Bild hinbekommen,  als wäre fast niemand sonst da gewesen. 

Wir haben uns anschließend bergab in den Stadtteil Ribeira treiben lassen und waren am Flussufer noch sehr lecker Essen. Zum Nachtisch gab es noch ein Stück Bananenkuchen mit Portwein.

Am Ufer in Gaia haben wir dann bei einem Gläschen Weißwein die Sonne und Porto verabschiedet. 

Uns hat die Stadt super gut gefallen und wir waren im Nachhinein froh,  so viel Zeit hier gehabt zu haben. 

2024 Portugal

Porto

Heute früh haben wir am Campingplatz das schöne Wetter genossen.  Gegen 14 Uhr haben wir uns ein Bolt-Taxi gerufen,  das uns an den Jardim do Morro gebracht hat. Von dort hatten wir den Vorteil,  dass wir schon an der oberen Etage der Brücke waren und die Stadt auch damit in einer ganz anderen Perspektive gesehen haben.  Wir haben von dem Garten den Blick genossen,  sind dann aber noch eine Etage höher auf den Miradouro da Serra do Pilar gelaufen. 

Von hier hatte man einen super Blick auf die Brücke und die Stadt. 

Dann sind wir auf die Brücke und haben es nicht glauben können.  Wir haben vor einer Woche auf dem Campingplatz auf der Insel ein Pärchen kennen gelernt,  das dann am ersten Platz in Portugal wieder neben uns stand und gestern  auch in Porto angekommen waren,  aber auf einem anderen Platz sind.  Und wer ist uns mitten auf der Brücke begegnet? Die beiden! Die Wahrscheinlichkeit,  sich zu begegnen,  war beim letzten Treffen eigentlich schon ausgereizt. Aber langsam sollten wir Lotto spielen…

Wir haben die Brücke überquert und sind in die Altstadt von Porto eingetaucht,   die echt ihren eigenen Charme hat.  Leider ist die halbe Stadt aufgerissen,  da an der Metro Bauarbeiten stattfinden. Wir haben uns als erstes den Bahnhof angeschaut,  der echt faszinierend war.  Er ist ein Sackbahnhof und die Züge kommen aus einem Tunnel eingefahren.  Die Vorhalle ist toll gefliest und lohnt wirklich ein paar Blicke. 

Weiter ging es kreuz und quer durch die Stadt und wir haben uns einfach treiben lassen.

In der Stadt stehen echt noch richtig alte abwrackte Häuser neben toll erhaltenen. 

Durch das Stadtviertel Ribeira sind wir irgendwann wieder am Ufer des Douro gelandet und dann auf die andere Uferseite nach Gaia auf eine coole Dachterrasse,  um den Sonnenuntergang zu schauen. 

Dort haben wir uns dann mit unseren Freunden getroffen und den Abend in einem Restaurant ausklingen lassen. Mit dem Bolt ging es dann zurück,  Heia machen.