2025 Osteuropa · Rumänien

Fazit Rumänien

Während der knapp 3 Wochen,  die wir in Rumänien verbracht haben,  haben wir immer mal stichwortartig fest gehalten,  was uns besonders aufgefallen ist.  Zusammen fassend kann man aber sagen,  dass wir uns in dem Land pudelwohl gefühlt haben.  Die Leute sind total nett,  die Landschaft ein Traum und die Ortschaften total gepflegt.  Vor allem hat uns gefallen,  dass hier noch kein Massentourismus angekommen ist und man Camper teilweise wieder erkannt hat,  da es so wenige waren. 

  • Rumänien ist ein fortschrittlicheres Land, als man denkt. Bzgl. Infrastruktur,  Geschäften, Tankstellen ist es wie bei uns
  • Verdienst viel weniger als bei uns,  Kosten wie bei uns.  Bauarbeiter in Rumänien verdient als Beispiel 600 Euro,  in Deutschland ca 2800 Euro
  • Freundliche,  nette Kontakte,  je nach Region wird viel Deutsch, überall Englisch gesprochen
  • Sehr sauberes gepflegtes Land,  kein Müll,  der irgendwo herum liegt
  • Nicht so viele Straßenhunde wie befürchtet. Die die da sind,  sind gechillt und nicht aggressiv und liegen meistens irgendwo in der Ecke herum
  • Auf neueren Campingplätzen trifft man engagierte junge Menschen,  die hart arbeiten,  um sich etwas zu schaffen
  • Verkehr: niemand hält sich an Geschwindigkeit,  durch Ortschaften rasen die LKWs. Viele gute,  aber auch schlechte Straßen,  manche Straßen plötzlich mit großen Löchern ohne Warnung.  An Verbote bezüglich Gewichtsangaben hält sich keiner.  Auf Straßen,  die für größer 7,5 Tonnen verboten sind,  kommt einem massenhaft Schwerlastverkehr entgegen.
  • Pferdekarren gibt es kaum noch.  Hier trifft man Audi, BMW und Mercedes. Sie fahren hier sehr gut gepflegt herum. Unsere alten EOS und CC treffen wir mehrfach am Tag
  • Eigene Gemüsegärten zur Selbstversorgung sind in den Dörfern Standard, teilweise Verkauf am Straßenrand
  • EU-Zugehörigkeit wird sehr viel optisch dargestellt an Ortsschildern
  • Blumen überall,  sehr viele Rosen an den Straßen,  für uns ist Rumänien das Land der Rosen.
  • Friedhöfe sind sehr geschmückt mit Blumen
  • Ewig lange Ortschaften,  ein Ortsschild nach dem nächsten
2025 Osteuropa · Deutschland

Abenteuer Allrad in Bad Kissingen

Heute früh haben wir in einer Bäckerei in Schweinfurt gefrühstückt und sind dann die restlichen 30 Minuten nach Bad Kissingen gefahren.  Je näher man den Parkplätzen gekommen ist,  umso mehr war man von Allrad-Campern mit allem möglichen Zubehör umgeben.  Von Anfahrhilfen, über Bleche und Kisten auf den Dächern war alles zu sehen.  Da sind wir in unserer „weißen Ware“ richtig aufgefallen. Wir wurden aufgrund  unserer Größe auf einen separaten Parkplatz geleitet,  wo schon andere Camper standen.  Mit dem Bus Shuttle ging es dann nochmal ca.  15 Minuten auf das Messegelände,  das echt außerhalb mitten im nichts liegt.  Und dann wurden wir von Expeditionsmobilen, eins größer als das andere,  beeindruckt. 

Was hier auf dem Gelände für Werte stehen,  ist nicht greifbar.  Wir haben uns nur gefragt,  wo man mit so riesigen Teilen fahren will.  Gefühlt wird hier ein Traum von einer freien Welt geträumt,  der in der Realität nicht mehr existiert.  Ein 4×4 Fahrzeug macht in manchen Gegenden echt sind und etwas mehr Bodenfreiheit haben wir uns das eine oder andere Mal auch schon gewünscht. Aber in den meisten Ländern Europas ist frei stehen verboten und sich mit so nem Teil auf den Campingplatz stellen??? Ist irgendwie drüber… Und wir glauben nicht,  dass viele von den Besuchern quer durch Afrika reisen, wo es Sinn machen würde.

Das Publikum war unglaublich international.  Man hat alle möglichen Sprachen gesprochen.  Auf dem Gelände war auch ein Parcours,  wo man mal testen konnte,  was so manche 4×4 drauf haben. Und das war schon beeindruckend.

Wir sind zurück zu unserem Womo und haben festgestellt,  dass dieses von der Größe momentan am besten zu uns passt. Die letzten Kilometer nach Hause haben wir auch noch gemeistert und kaum  daheim angekommen,  brauchte Andi ne Abkühlung und hat mal eben unser Womo und unsere eingestaubten Autos gewaschen, was ihm sichtlich Spaß gemacht hat. Und bei 5.523 km hat sich da einiges angesammelt…

2025 Osteuropa · Österreich

Burg Aggstein und weiter nach Deutschland

Nach einem letzten Frühstück am See,  ging es heute in Richtung Deutschland.  Nicht jedoch,  ohne die Burgruine Aggstein besucht zu haben.  Sie liegt direkt an der Donau und man konnte bis zur Burg hoch fahren.  Von hier oben hatte man einen tollen Blick auf die Donau und die Burg anzuschauen hat sich auch wirklich gelohnt. 

Was wirklich super war,  war die Tatsache,  dass in der Burg Escape Spiele angeboten wurden.  Und so liefen Eltern mit ihren Kindern herum und haben Rätsel gelöst und wurden in die frühere Zeit zurück gesetzt.  Eine spitzen Idee.

Wir haben ja den Urlaub mit sehr vielen Burgen begonnen und so passt es auch zum Abschluss. 

Gut,  dass wir direkt hierher gefahren sind,  denn es wurde nach und nach voller wegen des Feiertags und so haben wir uns auf die Autobahn begeben. Da heute keine LKWs unterwegs sind, hatten wir die Hoffnung,  dass es sich entspannt fahren lässt. Kurz vor der Grenze haben wir nochmal voll getankt. Und völlig entspannt sind wir über leere Autobahnen gefahren,  denn  es war echt nichts los.  Heute haben wir einen Stellplatz in Schweinfurt angesteuert,  denn Morgen wollen wir nach Bad Kissingen auf die „Abenteuer Allrad“. Und da dort schon alles ausgebucht war,  haben wir uns ca 30 Minuten vorher abgestellt. Gut,  dass wir den Platz gestern schon reserviert hatten,  denn er war auch komplett voll. Wir haben nach Ankunft etwas ausgeruht und sind dann nochmal in die Stadt gelaufen.  Über den Main ging es in eine echt hübsche Altstadt. 

Wir haben spontan beschlossen,  dass man hier durchaus nochmal ein Wochenende mit den Rädern verbringen kann.  Zumal es nicht wirklich weit von uns entfernt ist.

2025 Osteuropa · Österreich

Bergrunde

Andi hat heute früh unseren Campingplatzbesitzer gefragt,  ob er noch eine Radtour außerhalb des Radweges empfehlen kann,  den wir gestern gefahren sind.  Konnte er und wir waren froh,  gefragt zu haben.  Direkt hinter dem Platz ging eine Straße ab,  die wir nie selber gefahren wären.  Diese hat erstmal ordentlich bergauf geführt und wir waren froh,  dass es durch den Wald ging und noch etwas kühl war. 

Irgendwann kamen wir aus dem Wald heraus,  es ging noch ein paar Kurven weiter und plötzlich war vor uns ein tolles Panorama ins Umland.

Hier oben war eine unglaubliche Ruhe.  Kein Verkährslärm, nur ein paar Kuhglocken, die gebimmelt haben.

Auf einer Art Hochebene ging die Straße an mehreren Bauernhöfen vorbei und außer ein paar Schleppern sind hier oben nur Radfahrer unterwegs gewesen.

Wir sind einige Kilometer hier oben gefahren,  bevor es wieder hinab ins Tal und in Richtung des Pielachtal Radwegs ging. 

Zurück am Campingplatz haben wir dann noch eine Tierbeobachtung gemacht,  mit der wir hier nicht wirklich gerechnet hätten: An uns ist ein Papagei vorbei geflogen. Keine Ahnung,  wo der her kommt. 

Wir haben den Grill raus geholt und den letzten Abend hier genossen.  Morgen geht es weiter in Richtung  Deutschland. 

2025 Osteuropa · Österreich

Pielachtal

Nachdem wir heute schön ausgeschlafen und gefrühstückt haben,  war Wäsche waschen angesagt,  denn unsere Kleiderschränke geben nicht mehr wirklich viel her.  Nachdem alles trocken war,  haben wir die Räder raus geholt und sind den Pielachtal Radweg gefahren,  der hier direkt an dem Platz vorbei führt.  Er hat am ersten Stück durch schöne Wiesen, immer entlang der Pielach geführt. 

Dabei sind wir an einzeln liegenden Bauernhöfen vorbei gekommen,  die typischer nicht hätten sein können. 

Genau so stellt man sich Österreich im Sommer vor.  Durch kleine Orte ging es immer weiter,  leider musste man in einem Teilbereich immer wieder die Hauptstraße überqueren,  bevor das Tal wieder breiter wurde und der Radweg wieder in die Felder geführt hat. 

In Kirchberg haben wir schon von weitem die Kirche auf dem Berg gesehen und sind direkt dorthin geradelt. 

Direkt daneben war ein toller Aussichtspunkt, von wo aus man einen schönen Blick über das Tal hatte. 

Zurück ging es die gleiche Strecke.  Heute waren es 23 Grad und so viel angenehmer als im heißen Budapest gestern.