So ruhig wie letzte Nacht haben wir fast im ganzen Urlaub nicht geschlafen. Wir standen ganz alleine, kein aufs Dach trommelnder Regen, kein Sturm, einfach nur total still. Und wir sind auch nicht überfallen worden. Eigentlich wollen wir uns mit solchen Gedanken auch gar nicht belasten. Die meisten Menschen sind gut und ein gewisses Bauchgefühl gehört auch immer dazu. Wir haben schon immer dort gestanden, wo wir uns wohl fühlen und ansonsten sind wir weiter gefahren. Aber natürlich schreibt das Auswärtige Amt auch nicht ohne Grund solche Warnungen. Auf Raststätten haben wir aber auch noch nie übernachtet, das hätte für uns nichts mit Urlaub zu tun.
Gestern Abend haben wir noch eine Fähre zurück nach Dänemark gebucht. Dieses Mal geht die Route nicht über die Öresundbrücke. Die Fähre geht von Helsingborg in Schweden nach Helsingør in Dänemark. Eine Stunde Zeitpuffer hat dann gerade so ausgereicht, da doch viel Verkehr mit Baustellen und Unfällen war.

Wir haben die Fähre aber bekommen und bei der kurzen Überfahrt gerade geschafft, mal an Deck zu gehen. Ursprünglich war heute der Plan, nach Kopenhagen zu fahren und die Stadt noch zu besichtigen.

Allerdings waren wir beide schon platt von der Fahrt, so dass wir beschlossen haben, Helsingør anzuschauen. Was wir nicht bedacht haben war, dass heute hier Nationalfeiertag ist und die ganze Stadt aus einer großen Veranstaltung bestand. Die Parkplatzsuche mussten wir irgendwann aufgeben, da der größte Parkplatz zum Veranstaltungsgelände umfunktioniert wurde. Also sind wir weiter gefahren. Am Meer haben wir einen Parkplatz gefunden und uns etwas zu Essen gemacht. Die hiesigen Restaurants saßen so voll, dass wir darauf keinen Bock hatten.

Anschließend ging es noch 2 Stunden durch heftigen Regen nach Maribo auf den Campingplatz, auf dem wir vor 3 Wochen unsere Tour begonnen haben. Dieser hatte sich mittlerweile gut gefüllt, war aber von voll weit entfernt.

Morgen geht es dann nach Hause.




































