2026 Tansania

Manyara Nationalpark

Nach einer Nacht,  die wir alle mehr oder weniger auf dem Klo verbracht haben, hieß es heute morgen packen und Abschied nehmen.  Das Frühstück ist recht mager ausgefallen,  da es in den nächsten Nationalpark gehen sollte und dort sind die Toiletten rar.  Daniel hat uns um 8 Uhr abgeholt und los ging es,  zuerst wieder über die neulich total staubige Straße. Da es letzte Nacht geregnet hat,  war es heute nicht mehr staubig und man konnte abseits der Straße die Häuser der Leute erkennen. Nicht weit von der Lodge war schon der Eingang in den Park. Er liegt direkt am See und ist sehr grün.  Er bekommt das Wasser aus dem Ngorongoro Gebiet. Da der See keinen Ablauf hat,  steigt der Wasserstand stetig.  Die toten Bäume im Wasser sind schlichtweg ersoffen,  da der Wasserstand gestiegen ist. Aus dem Grund gibt es auch nicht mehr so viele wilde Tiere.  Die Löwen und Leoparden sind in Gebiete weiter gezogen,  in denen es mehr Nahrung gibt.  Trotzdem haben sich einige Tiere gezeigt,  die wir bisher noch nicht gesehen haben,  vor allem Vögel. 

Wir haben alles aufgesogen,  was wir heute zum letzten Mal sehen werden in diesem Urlaub. 

Sogar für Selfie-Wahn hat es noch gereicht.

Im Park war heftig zu sehen,  wie  Parasitenpflanzen Akazien befallen haben.   Überall waren die Bäume wie eingesponnen. An dem Parasiten hingen apfelähnliche Früchte, die ungenießbar sind. 

Dann sind wir ans Ufer des Lake Manyara gekommen und haben die abgestorbenen Bäume aus nächster Nähe gesehen. 

Der Park ist fest in Affenhand. Überall sitzen und springen Massen an Pavianen und Blauaffen herum.

Die Paviane hatten ganz viele junge Tiere dabei und hielten sich in Gruppen auf.

Gegen 12 Uhr haben wir unsere Lunchboxen am Parkausgang verdrückt und dann ging es ca.  2 Stunden zurück nach Arusha. 

Wir haben uns von Daniel am Flughafen verabschiedet,  unser Gepäck aufgegeben und dann auf unseren Flug nach Sansibar gewartet.  Die Inlandsflüge gehen nicht vom Kilimanjaro Airport östlich der Stadt,  wo wir gelandet sind,  sondern vom Arusha Airport westlich der Stadt.  Von hier aus starten unzählige kleine Maschinen zu den Flughäfen,  die wir in den letzten Tagen mit dem Auto passiert haben. Unsere war die Größte,  die auf dem Platz herum stand.  Um 17 Uhr,  als wir abheben sollten,  ist gar nichts passiert.  Um 17.30 Uhr saßen wir immerhin im Flieger.  Draußen fing es an zu regnen, was unsere Hoffnung,  einen Blick auf den Kilimanjaro zu bekommen,  ziemlich zunichte gemacht hat. 

Der Pilot hat aber gewartet,  bis das Regengebiet durch war und von über den Wolken konnten wir dann doch einen kurzen Blick auf den 5.895 m hohen Berg Afrikas erhaschen.  Gesehen hat man aber nur den Teil über den Wolken. 

Gegen 19 Uhr sind wir gelandet,  mussten das Formular für die extra Krankenversicherung vorzeigen,  ohne die man seit kurzem nicht mehr einreisen darf und mussten dann etwas auf die Koffer warten. Ein Fahrer von unserem Anbieter hat uns abgeholt und wir sind in Richtung Hotel gestartet.  Dabei mussten wir durch Stonetown. Auf Sansibar leben ca 2 Mio Menschen,  der Großteil in der Hauptstadt.  Und genauso voll war es.  Wir sind am Stadion vorbei gefahren,  wo ein Fußballspiel vom Afrikacup statt gefunden hat. Tansania hat gerade 1:0 gegen Tunesien geführt,  worüber sich unser Fahrer sehr gefreut hat.   Entsprechend voll war es. Da es tagsüber hier sehr warm ist, kommen die Leute nach Sonnenuntergang raus und kaufen sich Essen statt zu kochen. Nach ca 1,5 Stunden Fahrt sind wir völlig erledigt im Hotel angekommen.  Mittlerweile war es nach 21 Uhr und bevor wir die Zimmer bezogen haben,  haben wir das Restaurant gestürmt.  Seit der Lunchbox war es schon etwas her… Anschließend konnten wir unsere Zimmer beziehen und endlich die warmen Klamotten ausziehen.  Selten hat die Dusche so gut getan. Das Klima ist hier echt heftig.  Um 23 Uhr sind es noch 25 Grad.  Zum Glück haben wir eine Klimaanlage. 

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Chillen in der Manyara Best View Lodge

Oh wie war das herrlich,  heute länger schlafen zu können.  Haben wir zwar nicht gemacht,  da wir den Sonnenaufgang über dem Tal sehen wollten, aber allein der Gedanke hat gezählt. 

Die Hauptanstrengung heute bestand darin,  das Essen für die nächste Mahlzeit aussuchen zu dürfen.

Die Lodge ist richtig toll. Eine Anlage direkt in den steilen Hang des ostafrikanischen Grabens gebaut. 300 m unter uns liegt das Tal,  das teilweise bis zu 150 km breit ist.

Riesige Bananenplantagen bewachsen das grüne Tal. Der Graben ist 3500 km lang. Die Seen Ostafrikas sind durch ihn entstanden. Vom Pool aus kann man gut den Manyara See sehen. 

Wir befinden uns immer noch auf 1200 m Höhe. Heute war es wieder recht warm,  dabei ging aber ein schöner Wind und wir haben fast den ganzen Tag am Infinity Pool verbracht und unsere unzähligen Bilder geprüft,  gelöscht und gesichert.

Tagsüber waren wir fast alleine,  nachmittags kamen andere von der Safari zurück und es wurde voller.  Die Anlage ist von einem tollen Garten umgeben,  in dem es an jeder Ecke blüht.

Unser Zimmer liegt direkt unter dem Infinity Pool,  was dafür sorgt,  dass es ganz gut gekühlt wird.  Eine Klimaanlage gibt es zu unserer Überraschung nämlich nicht.

Abends gab es in der Lodge noch eine Tanzvorführung von einer Massai-Gruppe mit einigen akrobatischen Einlagen.

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Der Ngorongoro-Krater

Dafür,  dass wir es gestern Nachmittag in den Zelten vor Wärme kaum ausgehalten haben,  waren wir nachts froh,  dicke Decken zu haben.  Um 6 Uhr haben wir uns zum frühstücken getroffen und um 6.30 Uhr ging es los. In unserem Camp waren zwei Giraffen,  die genüßlich die Blätter von den Bäumen gezupft haben.   

Kurz nach unserem Start ging die Sonne auf und überall gab es wieder traumhafte Motive. 

Wir hatten unglaubliches Glück,  denn am Straßenrand lief eine Gepardin mit zwei Jungtieren.  Es sind einfach so wahnsinnig schöne Tiere. 

Wir sind heute die Hauptstraße zum Parkausgang gefahren.  Wir mussten durch richtig tiefe Wasserlöcher, die Straßen werden sich selber überlassen.

Und dann waren wir schon wieder am Parkausgang und haben nach drei wunderschönen und erlebnisreichen Tagen die Serengeti verlassen. 

Kaum waren wir aus dem Park raus,  standen am Straßenrand wieder die Massai und haben ihre Herden gehütet. Wir sind mit 80 kmh über die Waschbrettpisten gebrettert. Die Autos sind alle GPS überwacht,  daher muss man sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.  Vor uns ist wieder das Massiv des Ngorongoro-Kraters aufgetaucht und die Straße hat sich wieder hinauf gewunden. Wir waren bisher relativ allein auf der Straße unterwegs. Plötzlich ist vor uns eine Autoschlange aufgetaucht.  Wir hatten den Eingang in den Ngorongoro Krater erreicht.  Auch hier muss man wieder Eintritt zahlen,  daher der Stau.

Von einem Aussichtspunkt haben wir in den 610 m tieferen Krater geschaut, bevor es hinab ging. 

Nochmal kurz aufs Klo,  bevor wir die Rundtour durch den Krater gestartet haben. Der Durchmesser ist zwischen 17 und 21 km,  ca.  25.000 Großtiere leben hier. 

Der Krater  ist vor ca. 2-3 Millionen Jahren entstanden.  Er hat auf kleiner Fläche eine extreme Tierdichte und ist UNESCO Welterbe. Gefühlt jedes Fahrzeug hier ist auf der Suche nach einem der ca 50 hier lebenden Nashörnern. Bis mittags haben wir auch sechs Exemplare gesehen,  allerdings waren sie so weit weg,  dass sie durch das Flimmern der Hitze kaum zu erkennen waren.  Der Krater ist auch wirklich anders als die Serengeti oder die anderen Parks.  Die Tiere sind recht weit von der Straße entfernt und man kann sie teilweise schlecht erkennen. Allerdings ist dies für die Tiere auch gut,  denn so können sie sich vor den vielen Autos  zurück ziehen und verstecken,  wenn ihnen danach ist.  Im See in der Mitte leben viele Flamingos und spiegeln sich schön im Wasser. 

Mittags haben wir an einem schönen See mit massenhaft anderen Fahrzeugen Pause gemacht.  Pelikane haben gefischt,  in der Mitte sind Flusspferde geschwommen.  Idylle pur, wären da nicht die vielen Menschen…

Wir sind nochmal zurück zu der Stelle gefahren,  an der wir vormittags die beiden Nashörner gesehen haben und tatsächlich sind sie der Straße und somit unseren Kameras etwas näher gekommen.

Am Wegesrand stand eine Gruppe Kronenkraniche, das Wappentier Tansanias. 

Auf den Wiesen waren ein paar alte Elefanten.  Ihre Zähne sind kaputt,  daher benötigen sie das weiche Gras.  Die jüngeren Tiere halten sich in den Wäldern auf,  da es dort mehr zu fressen gibt. 

Eine Horde Wasserbüffel hat friedlich gegrast und der Krater hat sich langsam von den vielen Fahrzeugen geleert.

Die Pelikane und Flamingos haben sich die Bäuche voll gehauen.

Bevor wir den Park verlassen haben,  musste natürlich noch ein Beweisfoto her,  dass wir auch hier waren. 

Der Ausgang führte durch ein Waldstück, in dem noch eine Elefantenherde gegrast hat.  Und es war zum Abschluss der kleinste Dumbo dabei,  den wir bisher gesehen haben. 

Steil bergauf führte uns um 16 Uhr die Straße die 610 Höhenmeter.  Oben angekommen,  haben wir noch einen kleinen Stopp am Denkmal der Grzimeks eingelegt,  bevor wir das Ngorongoro Gebiet wieder verlassen haben.

Und dann: eine geteerte Straße.  Nach mehreren Tagen Geschaukel war dies ein Traum.  Ca.  eine Stunde ging es weiter durch Zivilisation zu unserer Lodge.  Die vielen Menschen und der Verkehr waren irgendwie merkwürdig nach den Tagen der Einsamkeit.  Dafür sind wir wieder durch diese tolle grüne Gegend mit ihren roten Feldern gefahren.  Wir haben heute so viel Staub geschluckt wie den ganzen Urlaub nicht. Völlig eingestaubt sind wir dann in der Manyara Best View Lodge angekommen,  im Luxus pur.  Die Lodge liegt an der Kante eines Grabenbruchs und bietet eine unglaubliche Aussicht. 

Mit kleinen TukTuks sind wir den Berg hinab zu unserem Zimmer gefahren worden,  wo wir das nächste Mal baff waren.

Nicht nur,  dass man eine unglaubliche Aussicht hat,  wir haben sogar einen eigenen Pool mit Sitzecke. Und das Beste: hier bleiben wir morgen den ganzen Tag und lassen es uns gut gehen. 

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Das Zentrum der Serengeti

Da wir einmal den Sonnenaufgang in der Serengeti fotografieren wollten,  haben uns die Wecker heute früh um 5.15 Uhr raus geschmissen.  Um kurz nach 6 Uhr hat uns Daniel geholt und wir sind eine Anhöhe hinauf gefahren auf der Suche nach einer schönen Akazie.  Nachdem wir diese gefunden haben,  hieß es warten. 

Und was wir für einen perfekten Platz gefunden hatten,  haben wir erst verstanden,  nachdem die Sonne langsam aufgegangen ist.  Mitten durch sind hintereinander zwei Ballone gefahren,  mehr Glück kann man nicht haben. 

Die ganzen Begleitfahrzeuge sind an uns vorbei gerauscht auf der Verfolgung der Ballone. Total gechillt stand eine Giraffenherde direkt neben der Straße und hat am Baum gefressen. 

Wir sind zu einem Gewässer gefahren,  wo weit über hundert Flusspferde im Wasser lagen. 

Sie haben sich mit ihren kurzen Stummelschwänzen gegenseitig mit Wasser bespritzt und dabei ihr Geschäft getätigt.  Lecker… Man hatte richtig Lust,  in dem Gewässer baden zu gehen. 

Während wir die Tiere beobachtet haben,  haben wir unsere Frühstücksboxen geleert. Es ging weiter und im Laufe des Vormittags haben wir festgestellt,  dass heute der Tag der großen Herden ist. 

Eine Elefantenherde mit ca 30 Tieren und ganz vielen kleinen Dumbos war unterwegs zu einem Wasserloch. In diesem lagen allerdings unzählige Flusspferde, so dass das Wasser bestimmt nicht lecker war. 

Die zwei kleinsten Dumbos haben sich hingeworfen und rumgewälzt. Danach konnten sie alleine nicht mehr aufstehen und die anderen haben mit ihren Rüsseln unterstützt.  Total süß.  

Einer riesigen Büffelherde folgte eine Herde Zebras wie wir sie bisher noch nicht gesehen haben.  Teilweise haben sie geschlafen und dabei ihre Köpfe gegenseitig auf den Rücken abgelegt. 

Ein paar Meter weiter lagen ein paar dösende Löwen im Gebüsch. Die Zebras in erster Reihe waren total achtsam und hatten ein paar Aufpasser abgestellt. 

Daniel hat ein paarmal gefunkt und wieder Gas gegeben.  Unser Ziel war dieser schöne Leberwurstbaum.

Wir wussten erst nicht so recht,  warum wir hier sind,  bis wir drei Löwen unter dem Baum haben liegen sehen.  Es kam aber noch viel besser,  denn auf den Ästen lagen weitere vier Exemplare,  die vor sich hingeschlummert haben und sich nur bewegt haben,  wenn eine ihrer Tatzen runter gefallen ist.

Dass sich diese großen Tiere dort so gut halten können, geschweige denn dort hoch kommen, ist unglaublich. 

Wir haben beschlossen,  heute zwischendurch mal eine Siesta einzulegen und sind zurück zum Camp. In den Zelten war es allerdings vor Wärme kaum auszuhalten, so dass wir nach der Pause richtig platt waren.  Kein Wunder,  dass die ganzen großen Tiere in der Mittagshitze faul in der Ecke rum liegen und drauf warten,  dass die Sonne ihre Kraft verliert. Um unser Zelt herum sind eine Menge Klippschliefer, die herum getollt sind und uns neugierig beäugt haben.

Gegen 16.30 Uhr sind wir nochmal los gezogen. Am Himmel sind dunkle Wolken aufgezogen und es wurde richtig windig und gleich ein paar Grad kühler,  herrlich.

Die Suche nach einem Leoparden war heute leider ergebnislos.  Daher wollten wir uns einen schönen Platz zum Sonnenuntergang schauen suchen.  Die Wolkenfront ist aber immer dichter geworden und plötzlich haben sich über der Regenfront ganz bunte Wolken gebildet,  sogenannte  Perlmutwolken.

So etwas haben wir noch nicht gesehen und wir waren super glücklich.

Morgen früh werden wir die Serengeti leider schon wieder verlassen.  Es waren anstrengende,  aber super tolle Safaritage.

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Ballonfahrt über die Serengeti

Um 4.30 Uhr hat uns der Wecker heute aus dem Bett geklingelt.  Um 5.15 Uhr sollten wir abgeholt und zum Startplatz der Heißluftballone gebracht werden.  Wir haben die ganze Woche schon gebibbert, ob das Wetter mitspielt, da es bisher ja sehr wechselhaft war.  Da Andi gestern Abend aber das erste Mal tolle Aufnahmen vom Sternenhimmel machen konnte,  waren wir positiv gestimmt. Auch heute morgen sah es immer noch gut aus.

Unser Abholservice kam dann um 5.45 Uhr, da er sich im Schlamm festgefahren hatte.  Wir sind über schlammige Straßen durch die Dunkelheit gerutscht, bis wir am Straßenrand die Ballone haben liegen sehen.  Für einen Kaffee waren wir zu spät,  daher haben wir Sicherheitsgurte angelegt und sind zu den Ballonen gelaufen.

Von unserem Piloten John haben wir die Sicherheitseinweisung bekommen und sind auf abenteuerliche Art in den Korb eingestiegen.  Dann wurde es warm,  der Ballon ist aufgestiegen und der Korb hat sich aufgerichtet.  Und dann waren wir in der Luft.  Wir durften aufstehen und waren sofort begeistert von der Landschaft.

Der Ballon ist geräuschlos über die Wiesen geschwebt.

Die Sonne war gerade aufgegangen und hat alles in ein saftiges Grün verwandelt. 

Wir waren der letzte Ballon,  was einen tollen  Blick auf die anderen gegeben hat. 

Unser Pilot war Klasse. Er spricht mehrere Sprachen und macht 200 Ballontouren pro Jahr.  Er war mit dem Ballon schon in allen Ländern der Welt unterwegs. 

Nach ca. einer Stunde sind wir sanft auf einer Wiese gelandet und waren glücklich, da es einfach nur toll war.  Wir haben zwar keine Massen an Tieren gesehen,  trotzdem war es ein geniales Erlebnis.  

Wie es Tradition ist,  gab es ein Glas Sekt nach der Fahrt.  Unser Fahrzeug von morgens war inzwischen da,  bei einem weiteren wurde schnell der Reifen gewechselt und dann wurden wir zum Frühstück gefahren.  Wir waren davon ausgegangen,  dass wir ein Brötchen auf die Hand kriegen.  Erwartet hat uns eine festlich gedeckte Tafel mit allem,  was das Herz begehrt.  

Sogar die Toiletten waren ein Foto wert.  So einen Ausblick hat man selten…

Der Fahrer hat uns nach Seronera gebracht,  dem Zentrum der Serengeti.  Dort hat uns Daniel mit einem frisch gewaschenen Auto erwartet.  Er hat noch getankt und dann ging es wieder auf Safari.  Direkt um die Ecke war ein Tümpel,  in dem zwei Nilpferde und ein Krokodil Siesta gehalten haben.

Dann ist plötzlich eine Gruppe Giraffen über die Straße gerannt und ist in eine Richtung starrend stehen geblieben.  Ca 200 m entfernt ist eine Löwin durchs Dickicht geschlichen. Bei den Giraffen waren ein paar junge Tiere dabei. Der Giraffenbulle ist dem Löwen entgegen gelaufen und hat ihn verscheucht. 

Links neben der Straße war ein brauner, ca 50 cm hoher Erdhaufen,  den keiner von uns beachtet hat.  Es war das Zuhause von ein paar Mangusten, die neugierig aus ihrem  Bau geschaut haben.

Durch endlose grüne Wiesen ging es weiter gen Norden.  Wir haben ein Schild gesehen, auf dem gezeigt wurde,  dass die Serengeti so groß wie Belgien ist, was einem ein Gefühl für die Größe dieser unglaublichen Natur gibt. 

Wir haben uns irgendwann gefragt,  wie lange wir noch durch die Gegend fahren.  Bis wir mitten im Nichts plötzlich auf eine Wiese gefahren und auf einen Baum zugesteuert sind.  Darunter lagen 12 Löwen und haben friedlich geschlafen. 

Ab und zu ist mal einer aufgestanden und hat sich einen neuen Platz gesucht.

100m weiter lagen zwei Junge und wieder 100 m weiter zwei Löwen.  Sie sahen alle gut genährt aus.

Nach einer Pause haben wir uns auf den Rückweg gemacht.  Wir sind allerdings nicht wirklich weit gekommen,  da am Wegesrand eine riesige Büffelherde gegrast hat. 

In einem Baum haben wir einen Leoparden entdeckt.  Bis wir ihn mit den Kameras geortet haben,  ist er unglaublich schnell in die Baumkrone geklettert und nur noch schemenhaft zu erkennen gewesen.  Wir sind weiter gefahren und uns kamen zig Safarifahrzeuge entgegen.  Alle wollten den Leoparden sehen.  Was ein Glück,  dass wir die Tage schon so ein tolles Tier so lange bestaunen durften.  Zurück am Camp standen einige Leute mit Ferngläsern da.  Angeblich soll sich eine größere Gruppe Löwen in der Nähe aufhalten.