2025 Osteuropa · Österreich

Burg Aggstein und weiter nach Deutschland

Nach einem letzten Frühstück am See,  ging es heute in Richtung Deutschland.  Nicht jedoch,  ohne die Burgruine Aggstein besucht zu haben.  Sie liegt direkt an der Donau und man konnte bis zur Burg hoch fahren.  Von hier oben hatte man einen tollen Blick auf die Donau und die Burg anzuschauen hat sich auch wirklich gelohnt. 

Was wirklich super war,  war die Tatsache,  dass in der Burg Escape Spiele angeboten wurden.  Und so liefen Eltern mit ihren Kindern herum und haben Rätsel gelöst und wurden in die frühere Zeit zurück gesetzt.  Eine spitzen Idee.

Wir haben ja den Urlaub mit sehr vielen Burgen begonnen und so passt es auch zum Abschluss. 

Gut,  dass wir direkt hierher gefahren sind,  denn es wurde nach und nach voller wegen des Feiertags und so haben wir uns auf die Autobahn begeben. Da heute keine LKWs unterwegs sind, hatten wir die Hoffnung,  dass es sich entspannt fahren lässt. Kurz vor der Grenze haben wir nochmal voll getankt. Und völlig entspannt sind wir über leere Autobahnen gefahren,  denn  es war echt nichts los.  Heute haben wir einen Stellplatz in Schweinfurt angesteuert,  denn Morgen wollen wir nach Bad Kissingen auf die „Abenteuer Allrad“. Und da dort schon alles ausgebucht war,  haben wir uns ca 30 Minuten vorher abgestellt. Gut,  dass wir den Platz gestern schon reserviert hatten,  denn er war auch komplett voll. Wir haben nach Ankunft etwas ausgeruht und sind dann nochmal in die Stadt gelaufen.  Über den Main ging es in eine echt hübsche Altstadt. 

Wir haben spontan beschlossen,  dass man hier durchaus nochmal ein Wochenende mit den Rädern verbringen kann.  Zumal es nicht wirklich weit von uns entfernt ist.

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Bergrunde

Andi hat heute früh unseren Campingplatzbesitzer gefragt,  ob er noch eine Radtour außerhalb des Radweges empfehlen kann,  den wir gestern gefahren sind.  Konnte er und wir waren froh,  gefragt zu haben.  Direkt hinter dem Platz ging eine Straße ab,  die wir nie selber gefahren wären.  Diese hat erstmal ordentlich bergauf geführt und wir waren froh,  dass es durch den Wald ging und noch etwas kühl war. 

Irgendwann kamen wir aus dem Wald heraus,  es ging noch ein paar Kurven weiter und plötzlich war vor uns ein tolles Panorama ins Umland.

Hier oben war eine unglaubliche Ruhe.  Kein Verkährslärm, nur ein paar Kuhglocken, die gebimmelt haben.

Auf einer Art Hochebene ging die Straße an mehreren Bauernhöfen vorbei und außer ein paar Schleppern sind hier oben nur Radfahrer unterwegs gewesen.

Wir sind einige Kilometer hier oben gefahren,  bevor es wieder hinab ins Tal und in Richtung des Pielachtal Radwegs ging. 

Zurück am Campingplatz haben wir dann noch eine Tierbeobachtung gemacht,  mit der wir hier nicht wirklich gerechnet hätten: An uns ist ein Papagei vorbei geflogen. Keine Ahnung,  wo der her kommt. 

Wir haben den Grill raus geholt und den letzten Abend hier genossen.  Morgen geht es weiter in Richtung  Deutschland. 

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Pielachtal

Nachdem wir heute schön ausgeschlafen und gefrühstückt haben,  war Wäsche waschen angesagt,  denn unsere Kleiderschränke geben nicht mehr wirklich viel her.  Nachdem alles trocken war,  haben wir die Räder raus geholt und sind den Pielachtal Radweg gefahren,  der hier direkt an dem Platz vorbei führt.  Er hat am ersten Stück durch schöne Wiesen, immer entlang der Pielach geführt. 

Dabei sind wir an einzeln liegenden Bauernhöfen vorbei gekommen,  die typischer nicht hätten sein können. 

Genau so stellt man sich Österreich im Sommer vor.  Durch kleine Orte ging es immer weiter,  leider musste man in einem Teilbereich immer wieder die Hauptstraße überqueren,  bevor das Tal wieder breiter wurde und der Radweg wieder in die Felder geführt hat. 

In Kirchberg haben wir schon von weitem die Kirche auf dem Berg gesehen und sind direkt dorthin geradelt. 

Direkt daneben war ein toller Aussichtspunkt, von wo aus man einen schönen Blick über das Tal hatte. 

Zurück ging es die gleiche Strecke.  Heute waren es 23 Grad und so viel angenehmer als im heißen Budapest gestern.

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Weiter nach Österreich

Bei 28 Grad haben wir heute gegen 10 Uhr Budapest verlassen. 

Teil unseres Brainstormings gestern war,  dass wir in eine kühlere Gegend wollen,  da uns diese Temperaturen hier zu heftig sind.  Da über Österreich heute Regengebiete ziehen sollen,  die danach kühlere Temperaturen versprechen,  haben wir dort gesucht.  Allerdings ist diese Woche auch ein Feiertag und einige Campingplätze hatten auf Ihren Seiten schon angegeben, dass sie ausgebucht sind.  Und auf so einen übervollen Platz hatten wir keinen Bock.  Andi hat dann einen kleinen Platz gefunden,  der noch etwas frei hatte und den haben wir dann gebucht.  Liegt fast auf unserer Strecke nach Hause und macht einen sympathischen Eindruck.  Über die Autobahn ging es zur Grenze und da das Wetter ja heute nicht so gut werden sollte,  haben wir ein Outlet Center in Parndorf angesteuert,  um ein bisschen zu shoppen. Und wow,  das war mal groß.  Und es war richtig viel los.  Asiaten haben die Geschäfte gestürmt und man hat alle möglichen europäischen Sprachen gehört.  Auch wir sind gut fündig geworden und sind erst am späten Nachmittag weiter gefahren. 

Gegen 18 Uhr sind wir am Campingplatz im Pielachtal angekommen und haben den Rest des Tages gechillt. Bei Ravensburger haben wir ein „Herr der Ringe“ Spiel gekauft und bei Regen das erste Kapitel gespielt.

Später am Abend ist das Schlechtwettergebiet wieder abgezogen und morgen wird es wieder schön!

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Osteuropa-Tour 2025

Vor uns liegen 4 Wochen Urlaub,  was sich wieder mal ganz unreal anfühlt.  Als wir in den letzten Wochen unser diesjähriges Reiseziel genannt haben,  haben wir so viele komische Reaktionen erhalten wie selten zuvor.  Von: „Was wollt ihr denn da?“ bis zu einem vorsichtigen „Aha…“ , das alles gesagt hat,  war alles dabei.  Selbst Albanien hat damals nicht so komische Reaktionen hervor gerufen.  Aber irgendwie lassen uns diese Reaktionen auch hoffen,  ein ursprüngliches und nicht vom Tourismus überlaufenes Land zu finden.  Denn was wir bisher beim Reisen in mittlerweile 50 Länder gelernt haben ist,  dass nichts so schlimm ist wie die Vorurteile,  die man leider immer im Gepäck hat.  Und so sind wir heute morgen auf die erste Etappe  zu unserem diesjährigen Land der Wahl gestartet und sind in Richtung Rumänien aufgebrochen. Bei Nürnberg ist neben uns ein Auto ganz langsam geworden,  hat die Scheibe runter gemacht und uns ein Zeichen gegeben,  dass wir das auch machen sollen. Im Ausland wären alle Alarmglocken los gegangen.  Ein junger Mann wollte wissen,  ob wir schon in all den Ländern waren,  die wir auf der Rückseite unseres Womos aufgeklebt haben und als wir ja gerufen haben,  hat er „wow“ gesagt und sie sind weiter gefahren. So weit zum Thema Vorurteile.

Regensburg hat seinem Namen alle Ehre gemacht und das Wetter hat sich von seiner regnerischen Seite gezeigt.  Unterwegs sind wir dann über die Donau gefahren,  an der wir heute Abend einige viele Kilometer weiter kurz vor der Grenze nach Ungarn und der Slowakei auch übernachten wollen. Es ist immer wieder Wahnsinn,  wie viele LKWs sich über die deutschen Autobahnen quälen.  Da wir sonst oft am Wochenende fahren,  war das mal wieder ein Erlebnis.  In Österreich haben wir dann für 1,43 Euro getankt weiter ging es.

Gegen 19 Uhr sind wir dann an unserem heutigen Ziel in Hainburg an der Donau angekommen,  haben noch ein leckeres Wiener Schnitzel genossen und sind dann nur noch ins Bett gefallen. 

Morgen wollen wir von hier aus mit dem Bus nach Bratislava fahren.  Eine Alternative wäre,  direkt in Bratislava auf einen Campingplatz zu gehen.  Da der aber zwischen Autobahn und Flughafen liegt,  sind wir hier wahrscheinlich besser und ruhiger aufgehoben.