Heute früh haben wir dann doch aus unterschiedlichen Gründen das Auenland verlassen, obwohl wir eigentlich noch einen Tag bleiben wollten. Aber wir mussten Abwasser los werden, haben komische Nachbarn bekommen und uns überlegt, dass es bestimmt bei unserem nächsten Ziel besser ist, an einem Donnerstag statt Freitag anzureisen. Und so haben wir zusammen gepackt und sind auf der Suche nach einer Ablassstation für unser Dreckwasser über die Holperstrecke zurück gefahren. An einer Autowaschanlage sind wir dann unser Wasser losgeworden und weiter ging es. Auf ca. 100 km haben wir kein Kaufland, Penny und Lidl mehr gesehen, da es nur durch flaches Land ging. Bei Braila kam dann wieder mehr Zivilisation und in einem Einkaufszentrum haben wir etwas zu Mittag gegessen. Weiter ging es und die Strecke hat durch riesige Felder geführt. Plötzlich hat uns das Navi mal wieder auf eine noch nicht geöffnete Autobahn führen wollen und wir haben wieder mal nach ner Alternativroute geschaut. Vor uns ist eine riesige nagelneue Brücke aufgetaucht, die wohl demnächst Maut kosten soll und über die wir die Donau überquert haben.

Vor genau 2 Wochen haben wir bei Bratislava an der Donau übernachtet und heute queren wir sie wieder.

Die Felder wurden immer größer, der Verkehr immer weniger und wir wurden uns bewusst, dass wir nicht weit von der ukrainischen Grenze weg sind. Schon irgendwie ein komisches Gefühl.

Zweimal wurde uns in den letzten Tagen ein Campingplatz im Donaudelta empfohlen und den sind wir angefahren. Und hier hat es sich als gut ausgewiesen, dass wir heute schon gekommen sind. Sie hatten noch genau einen Platz für 2 Tage frei und den haben wir genommen.

Wir haben ein schattiges Plätzchen gefunden und gleich für morgen früh eine Bootstour gebucht.

Direkt am Platz ist ein Steg, von dem aus man schon das Tierreich erahnen kann. Auf jeden Fall wird uns heute Nacht ein Froschkonzert geboten. Die Generalprobe haben wir jedenfalls schon erlebt.

