Letzte Nacht haben wir ja direkt in der City in einem Hinterhof geschlafen und bei der Wetter App hat er immer angezeigt, dass wir in Sektor 4 sind. Hat irgendwie an die Tribute von Panem erinnert… Wir haben es in der Nacht irgendwie geschafft, das Womo von 42 auf 22 Grad herunter zu kühlen und die Augen zu zu bekommen. Wenn man überlegt, dass wir nur genau eine Häuserzeile hinter dem gestrigen Spektakel stehen, war es doch sehr ruhig. Am lautesten waren unsere Ventilatoren im Dach, aber ohne die wären wir erstickt… Da wir ja keinen externen Strom hatten, sondern nur unsere Batterie, waren wir heute morgen erstaunt, dass sie trotz Ventilatoren die ganze Nacht noch zur Hälfte voll war. Nach dem Frühstück haben wir die Stadt verlassen und sind in Richtung der Berge gefahren. Noch so ein heißen Tag in der Stadt wäre heftig geworden. Da Bukarest die 6. größte Stadt in Europa ist, ging es noch einige Kilometer durch die Stadt bevor wir wieder auf die Autobahn gekommen sind.

Durch weiter flaches Land ging es gen Westen. An einer Autobahnraststätte sind wir unser Abwasser los geworden und es war heftig, bei über 30 Grad auszusteigen. Je näher wir den Bergen gekommen sind, umso mehr hat sich der Himmel verdunkelt, aber es wurde auch wieder erträglicher von den Temperaturen. Unser nächstes Ziel ist die Passstraße Transfaragasan. Da heute aber noch Feiertag ist, haben wir beschlossen, auf einem Campingplatz unterhalb der Straße heute mal die Zeit zum Putzen und Chillen zu nutzen. Wir haben kurz vor Ankunft noch getankt und eingekauft.

Als wir angekommen sind, waren es nur noch 25 Grad und es ging ein angenehmes Lüftchen. Wir haben Wäsche gewaschen, dass Womo mal wieder gesäubert und lecker gegrillt. Und morgen früh starten wir auf die Passstraße.
